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Aktuelle Ausgabe



Heft 2/2019



Alexander Trost

Migration und Bindungswissen

Alle Menschen sind von ihrer Grundkonstruktion her gleich. Sie teilen die gleichen Basisbedürfnisse, sind gleichwertig und gleich würdig. Ihre Entwicklung ist von Beginn an biologisch begründet und sozial kons-truktiv ausgestaltet. Dieser Erkenntnis folgt auch die - von Anfang an transkulturell angelegte - Bindungsforschung. Zu Beginn des Aufsatzes werden daher zunächst die Grundannahmen zu gelingender und gestörter Bindungsentwicklung und ihre Konsequenzen für die Mentalisierungsfähigkeit und Identitätsentwicklung referiert. Sodann werden Studien zu den kulturell unterschiedlichen Ausformungen von Bindung beispielhaft dargestellt. Abschließend formuliert der Autor Ideen für eine bindungsbezogene Begegnung mit MigrantInnen.



Marina Barz

„Zwischen beschützendem Heldentum und Abgrenzung“
Frauen im Unterricht in Willkommensklassen

In diesem Artikel steht die Beratung von Lehrerinnen im Vordergrund, die in „Willkommensklassen“ unterrichten. Der Fokus liegt auf Lehrerinnen, weil die Erfahrungen der Autorin ausschließlich aus der Beratung von Frauen herrühren und weil eine ihrer Thesen ist, dass Frauen teilweise auch eine sehr eigene Art haben, in diesem speziellen Kontext zu agieren.



Marco Walg & Gerhard Hapfelmeier

Mit Vernetzung, angepassten Spezialangeboten und modernen Medien traumatisierten jungen Flüchtlingen begegnen

Junge Geflüchtete sind eine Hochrisikogruppe bezüglich psychischer Erkrankungen. Es werden spezifische Belastungsfaktoren dieser Patientenklientel sowie Besonderheiten in Therapie und Beratung erläutert. Insbesondere Vernetzung und präventive klinische und therapeutische Angebote, wie spezielle Sprechstunden und Stabilisierungstraining, sind geeignete Ansätze zur Bewältigung dieser Herausforderungen.



Maren Krüger

Systemische Beratung in der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Ambulanz für Flüchtlinge – Wer will was von wem?

Die Schaffung eines kurzfristig reagiblen ambulanten Angebotes erwies sich für den Aufbau einer Vertrauensbildung und eines gemeinsam akzeptierten Rahmens als druckentlastend für Familien und Patienten mit Fluchterfahrung, für betreuende Einrichtungen und – auch für die Klinik. Dabei erleichtern eine möglichst im Vorfeld hergestellte Informationssammlung und Transparenz, das Bekanntmachen des räumlichen und zeitlichen Rahmens und nicht zuletzt kompetente Sprach- und Kulturmittler im Termin das „Erkennen des Systems“ und seiner Ressourcen und das gemeinsame Abstimmen von Aufträgen mit den Sorgetragenden. Dennoch ist immer wieder abzugleichen, inwieweit man sich im gleichen Kontext bewegt, was „Fakt“ für den Flüchtling und seine Familie ist und was sein eigentliches „Anliegen“.

Gelingen kann der Spagat einer solchen Vorstellung nur, wenn erfolgreich nach Gemeinsamkeiten in den Erwartungen der Vorstellenden gesucht wird (Stabilisierung des Jugendlichen) und eine Einigung über das Erreichen dieses Ziels möglich wird. Systemische Beratung und Therapie kann hier ihre Stärke zeigen, auch in komplexen Zusammenhängen die Anwesenden darin zu unterstützen, nach Lösungen zu suchen, die möglicherweise im System vorhanden sind. Erschwerend wirkt hier allerdings oft die Kollision mit dem eigenen Wertesystem, aber auch immer wieder die Begegnung mit der rechtlichen Seite.



Vorschau: Heft 3/2019

Thema: Psychiatrie im Wandel In Zusammenarbeit mit Andreas Manteufel

Jochen Schweitzer
Spielräume systemischfamilienorientierter Therapie in psychiatrischen Kliniken in Deutschland: Erlebte Veränderungen zwischen 1982 und 2019


Andreas Manteufel
Jede Jeck is anders – Rheinische Perspektiven der Psychiatriegeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg


Gerrit Hohendorf
Psychiatrie im Nationalsozialismus – Ethische Implikationen


Ingo Spitczok von Brisinski
Kinder- und Jugendpsychiatrie im Wandel



(Themenänderung vorbehalten)
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