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Aktuelle Ausgabe



Heft 3/2018



Julia Hille

„... den Wald vor lauter Bäumen nicht“ -
systemischer Umgang mit Sichtweisen

Jede Aussage einer Person ist von ihrer Perspektive beeinflusst. Erst der Blick auf die Sicht der Anderen nach ihren Deutungen und Meinungen lässt uns erkennen, dass dasselbe auch anders beschrieben werden kann.
Die Perspektive der Anderen erweitert einerseits unseren Blick und bereichert unser Erleben.
Andererseits kann sie anstrengend, missverständlich und verwirrend sein. Anhand des konstruktivistischen Menschenbildes wird eine Haltung konstruiert, mit der die Komplexität der vielen Sichtweisen im Rahmen der Sozialen Arbeit als nützlich bzw. erträglich empfunden werden kann. Dabei werden Ideen für die praktische Arbeit und das alltägliche Miteinander entwickelt.



Helene Schwenzer

Familie - ein Ort für Begegnungen zwischen Ich und Wir?!

Menschen leben in einer tiefen Sehnsucht nach sozialer Zugehörigkeit und Autonomie, nach Bezogenheit und Individuation.
Dennoch entsprechen die real erlebten Beziehungen nur selten dieser Sehnsucht. Dabei bilden Familien einen zentralen Ort für Begegnungen, in dem alle Teile des Selbst (noch) sein dürfen.
Jedoch sind Familien heute eingebettet in eine gesellschaftliche Umwelt, die einerseits immer mehr Möglichkeiten eröffnet, andererseits immer mehr Anforderungen an die Familiengestaltung stellt.
So soll im Folgenden auf verschiedene Faktoren und Aspekte, mit denen sich Familien heute konfrontiert sehen (können), Bezug genommen werden.
Weiterhin soll ein Ausblick darauf gegeben werden, welche Konsequenzen sich daraus für die Familienberatung in Deutschland ergeben.



Franziska Breitwieser, Langosch, Julia, Lerch, Florian, Pfeiffer, Johanna, Wolter, Celia

Kaffee trinken, kickern, quatschen?
Professionelle Handlungsmuster in der niederigschwelligen, offenen Sozialen Arbeit

Im Rahmen eines zwisemestrigen Lehrforschungsseminars im Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit an der Katholischen Stiftungshochschule München, Campus Benediktbeuern, haben wir uns die Frage gestellt, was typische Muster professionellen Handelns in der offenen, niedrigschwelligen Sozialen Arbeit sind.
Herausgearbeitete Handlungsmuster haben wir in einem Artikel in der FORUM Sozial (vgl. Breitwieser et al 2016) dargestellt.
Nach Veröffentlichung des Artikels wurde das Forschungsteam zu der 6. Merseburger Tagung zur systemischen Sozialarbeit eingeladen, um einen Workshop zu gestalten, in dem zu einem Austausch und zur Diskussion zu den Handlungsmustern angeregt wurde.
Die Ergebnisse des Workshops fließen in diesen Beitrag mit ein.



Ludger Kühling

Biographieorientierte Teamentwicklung
Konzept - Methode - Erfahrungen

Teamentwicklungsprozesse fokussieren oft auf die Sachebene (Ziele und daraus abgeleitete Aufgaben bzw. Vereinbarungen) der Zusammenarbeit.
Hierbei werden die Personen mit ihren Biographien (Wertvorstellungen, Ressourcen, Vorlieben, Schwächen, Interessensgebiete etc.) ausgeblendet.
Das hier vorgestellte Modell einer biographieorientierten Teamentwicklung stellt Möglichkeiten vor, wie ein Nachdenken der Teammitglieder über ihr bisher gelebtes Leben genutzt werden kann, um „Teamprobleme“ und Themen von Teamentwicklungsprozessen auf etwas andere Weise zu thematisieren.
Die Vorgehensweise wird anhand eines Beispiels vorgestellt.



Tanja Kuhnert

Ein Zwischenruf aus dem DGSF Forum Gesellschaftspolitik!
Einwurf zur Debatte um gesellschaftspolitische Perspektiven in der systemischen Community

Seitdem innerhalb des Verbandes über die Frage der gesellschaftlichen Einmischung diskutiert wird, bin ich aktives Verbandsmitglied.
Im Jahr 2013 gründete Georg Vorndran die Fachgruppe Systemische Beratung mit Menschen im SGB II Bezug (HartzIV).
Damals arbeitete ich als Sozialarbeiterin in einem Sozialen Brennpunkt (Stadtteil mit besonderem Förderbedarf) in Köln, für einen Jugendhilfeträger, Großfamilien bei der Reduzierung von sogenannten Vermittlungshemmnissen.
Diese Arbeit hat bei mir viele Fragen hinsichtlich der Sinnhaftigkeit meiner Arbeit aufgebracht.
Als ich den Aufruf von Georg Vorndran las, an der neuen Fachgruppe teilzunehmen, war das ein Wink des Schicksals.
Seitdem beschäftigt mich die Frage, „Was ist das Politische am Systemischen“?
Ich glaube, es gibt eine Klammer, die unabhängig von der Grundprofession besteht.



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