Seitenanfang
Der Artikel wurden in Ihren Warenkorb gelegt

 






Unsere Lieferung ist für Privatpersonen portofrei.
(Konditionen für Händler bitte gesondert anfordern)


Verschlüsselte Kommunikation
Bei uns kaufen
Sie sicher ein.

 
verlag modernes lernen Borgmann GmbH & Co. KG


Aktuelle Ausgabe



Heft 1/2020



Petra Rechenberg-Winter

Trauer im System

Menschen suchen meist systemische Beratung, wenn sie an Wendepunkten ihres Lebens stehen und sie sich herausgefordert fühlen, sich mit Verlust, Abschied, existentiellen Veränderungen und Neubeginn auseinanderzusetzen. Der fachliche Blick auf notwendige Trauerprozesse und Ergebnisse der Trauerforschung unterstützen Professionelle bei der kompetenten Begleitung.



Ulrich Pfeifer-Schaupp, 9

Sterben und Tod sind ein Teil des Lebens

Der Autor beginnt mit einer Einladung an die Leserin zur Selbstreflexion. Dem folgt ein Blick auf die Kunst des Sterbens und des Lebens aus Sicht der Philosophie und der Weisheitstraditionen. Das führt zu der Frage, wie es gelingen kann, die Angst vor Sterben und Tod zu vermindern. Die soziologische und historische Perspektive zeigt, dass Diskurse zu Sterben und Tod keine individuellen, sondern gesellschaftliche Konstruktionen sind. Einige Hinweise zum Umgang mit dem Thema Sterben und Tod in der systemischen Praxis runden den Beitrag ab.



Michael White

Das Wiedereingliedern der verlorenen Beziehung bei erfolgreicher Trauerarbeit

Ergänzend zu der Vorstellung, dass erfolgreiche Trauerarbeit durch die Akzeptanz der Endgültigkeit des Verlustes charakterisiert ist, favorisiert der Autor den Ansatz des Wiedereingliederns der verlorenen Beziehung. Geleitet von der „sayinghullo“ Metapher wer-den zahlreiche Fragen gestellt, die es ausgeprägt trauernden Personen ermöglichen, ihre Beziehung zu einer verlorenen geliebten Person zurückzugewinnen.

Am Beispiel von zwei Beratungsgesprächen wird die Wirkung der Fragen illustriert und differenziert erörtert. Abschließend werden Überlegungen zur Anwendung der „sayinghullo“ Metapher in anderen Beratungs-kontexten skizziert.



Miriam Haagen

„Heute ist ein trauerfreier Tag!“ – Kinder und Jugendliche im Kontext von schweren Erkrankungen und Verlusten in der Familie

Der Verlust durch Tod eines nahen Angehörigen ist für alle Menschen ein einschneidendes Erlebnis. Kinder und Jugendliche sind für das Verstehen und Integrieren so eines Lebensereignisses auf Erwachsene angewiesen.

In gesicherten Bindungen und dem Vertrauen, dass der Verlust auch psychisch überlebbar ist, kann der Verlust in die eigene Biografie eingewoben werden, ohne traumatisch zu wirken. Haben die begleitenden Erwachsenen selbst unintegrierte Verlusterlebnisse oder andere seelische Belastungen, so können sie für die Kinder und Jugendlichen innerlich und manchmal auch äußerlich nicht anwesend sein. Unter Präventionsaspekten ist daher die Begleitung von betroffenen Familien- und Bezugssystemen und nicht nur Einzelpersonen von großer Bedeutung.



Thomas Achenbach

Wie Männer ihre Trauer ausleben – und warum sie anders darüber reden als Frauen

Gibt es so etwas wie die „typische Männertrauer“? Und wenn ja, wie ist sie? Auf der Suche nach Antworten findet sich zunächst wenig Verlässliches, in Forschung und Wissenschaft bleibt dieses Thema bislang weitestgehend ausgeklammert. Allerhöchstens gibt es Erfahrungswerte, die auf allgemeingültige Aussagen hindeuten könnten. Was der Autor bei der Leitung von Trauergruppen für Männer und in Einzelbegleitungen erlebt hat, fügt sich nach seiner Recherche zu diesem Thema als passendes Puzzlestück in ein größeres Gesamtbild.



Cookies helfen uns dabei, unsere Inhalte mit bestmöglichem Komfort für Sie auf allen Endgeräten bereitzustellen. Darüberhinaus sind sie notwendig, Sie als Kunde in unserem Online-Shop einwandfrei Ihrem Warenkorb zuzuorden. Mit der Nutzung unserer Internetseite akzeptieren Sie das Anlegen von Cookies.   OK

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz