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Aktuelle Ausgabe



Heft 5/2022



Walter Michael Strobl, Claudia Abel

Interdisziplinäres Screening für Muskel-Skelett-Veränderungen bei neuromotorischen Erkrankungen

Veränderungen der Sensorik und Motorik sowie Haltung und Bewegung können bei allen angeborenen und erworbenen Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks, der Nerven und Muskeln beobachtet werden. Je nach Dauer der Störung entwickeln sich reversible und/oder irreversible Veränderungen der Bewegungsfunktion und Form der Bewegungsorgane, die biomechanischen Gesetzmäßigkeiten folgen. Diese Muskel-Skelett-Veränderungen führen sehr häufig zu unterschätzten Schmerzen, Immobilität, mangelnder sozialer Teilhabe und damit einer massiven Einschränkung der Lebensqualität. Die Gesetzmäßigkeiten ihrer Entwicklung und detaillierte Kenntnis der funktionellen Anatomie sind eine wichtige Basis der erfolgreichen Vorbeugung und Behandlung.Den wichtigsten Stellenwert in der Frühdiagnostik bilden das rechtzeitige Erkennen von Kräfteungleichgewichten an Gelenken, von veränderten Hebelarmen der Muskulatur, von chronischen Schmerzen als Zeichen einer reaktiven Überlastung und von beginnenden Bewegungseinschränkungen. Screening-Programme, die alle Störungsbilder umfassen und einfach im klinischen Alltag implementiert werden können, sollten entwickelt werden. Je früher Prävention und Behandlung dieser neuroorthopädischen Probleme bei chronischen neuromotorischen Erkrankungen in jeder Altersgruppe beginnen, umso erfolgreicher können Fehlentwicklungen sowie irreversible sekundäre Schäden, strukturelle Veränderungen, Fehlstellungen, Kontrakturen, (Sub-)Luxationen, Funktionsverlust, Immobilität und Behinderungen vermieden werden.



Thorsten Blaufelder

Mitarbeitergespräche – Fluch oder Segen?

Mitarbeitergespräche sind allgemein nicht sehr beliebt. Das betrifft zum einen die Personalverantwortlichen, besonders aber viele Beschäftigte. Darf sich der Mitarbeiter aber dem Personalgespräch so einfach entziehen? Welche konkreten Mitwirkungspflichten hat er? Wie sieht es aus, wenn er zur Verstärkung einen Beistand mit zum Gespräch bringen möchte? Im Rahmen dieses Fachartikels wird zudem betrachtet, welche Rechtsgrundlagen und Rechtsvorschriften für das Mitarbeitergespräch gelten und welche gegenseitigen Rechte und Pflichten bestehen.



Bianca Peters

Narbentherapie am Beispiel der Verbrennungsnarbe

Die Narbentherapie stellt einen wichtigen Eckpfeiler in der Nachversorgung nach Operationen dar. Die Behandlungsschwerpunkte sind abhängig von der Wundheilung sowie der Narbenentwicklung und umfassen beispielsweise das Schröpfen oder die Anlage von Tapes. Um die Wundheilung zu unterstützen und mögliche Wundheilungsstörungen zu verringern, hat sich erfahrungsgemäß der Einsatz einer individuellen Narbentherapie – abhängig von der Wunde – schon einige Tage nach einer Operation bewährt.Ist die Narbe einige Wochen alt, können sich Gewebestrukturen weiter in ihrer Flexibilität und Elastizität verändern und sich unter Umständen zu keloiden, hypertrophen oder atrophen Narben entwickeln. Tritt dies ein, so ist spätestens dann eine Narbentherapie angezeigt, um Verklebungen und Verwachsungen zu lösen und mögliche Schmerzen zu reduzieren.Verbrennungsnarben stellen eine besondere Herausforderung in der Therapiepraxis dar. Hierbei spielen die Wundheilungsphasen, die therapeutischen Maßnahmen, die Schmerzhemmung, aber auch die Aufklärung und Anleitung der Patienten eine wichtige Rolle.



Björn Bunzel

Perception – Proprioception – How does the bofy „feel“ with the 6. Sense?

Die Propriozeption ist ein komplexer Prozess der Somatosensibilität. Der Verlust dieser Fähigkeiten durch Erkrankungen führt zu weitreichenden Einschränkungen in den Fähigkeiten des alltäglichen Lebens. Die Beurteilung der Propriozeption kann im Rehabilitationsprozess Daten liefern, um Veränderungen im Bereich der Eigenständigkeit der Patienten festzustellen. Das Forschungsfeld ist für die Handlungsfelder der therapeutischen Methoden eine Basis zum Verständnis der physiologischen Vorgänge sowie deren pathologischen Veränderungen.



Michaela Beyer

Let’s WorkshopTeambuilding und Teamentwicklung in stürmischen Zeiten

Gute Zusammenarbeit und ein gutes Miteinander sind wichtige Faktoren für Mitarbeiterzufriedenheit und den Erfolg von Unternehmen. In diesem Beitrag werden Tools aus dem agilen Werkzeugkoffer vorgestellt, die auch therapeutische Teams für verbesserte Zusammenarbeit nutzen können. Sie unterstützen Teams dabei, Stärken und Schwächen zu identifizieren, gemeinsam Lösungen zu finden und Zusammenarbeit sowie Erfolge zu reflektieren. Der co-kreative Prozess erhöht die Motivation und stärkt das Verantwortungsgefühl für künftige Herausforderungen.



Julia Schulte, Annette Derichs

Rota-Therapie – Die Therapie für den Alltag

Rota wie Rotation – ein Prinzip in der Rota-Therapie. Es geht um die gesundheitsfördernde Wirkung der Drehungen um die drei Körperachsen und in der Wirbelsäule. Rota-TherapeutInnen machen sich dabei definierte Techniken zu Nutze, die auf dem Boden oder bei Säuglingen und Kleinkindern auf dem Schoß durchgeführt werden. Neben den gezielten Übungen schauen die TherapeutInnen auf den Alltag der betroffenen Personen und versuchen, nach entwicklungsfördernden und reflexhemmenden Faktoren den Alltag zu gestalten. Außerdem gibt es Übungen für den Mund, die dessen großen Repräsentationsraum im Gehirn ansprechen und so Einfluss auf die Tonussituation nehmen.



Ruth Wetzel

Rituale und Gewohnheiten bei DemenzTeil I: Theoretische Grundlagen

Im Verlauf einer Demenzerkrankung erleben betroffene Menschen die Veränderungen der Gehirnfunktionen sehr unterschiedlich. Dazu zählen der Verlust des Gedächtnisses, der Orientierung, des Denkens, der Fähigkeit des Rechnens sowie der Auffassungsgabe bis hin zum Verlust der Sprache. Es wird auch häufig von einer eingeschränkten Alltagskompetenz gesprochen. Was kann man da tun? Welche methodischen Ansätze können wie und wann genutzt werden? In diesem Fachartikel greift die Autorin das wichtige Thema Rituale und Gewohnheiten auf. Theoretische Grundlagen und praktische Beispiele sollen Ihre Handlungskompetenz erweitern und stärken. Seien Sie neugierig!



Nicole Sonnenberg

Vom Einfluss der Haltung auf die Handlungsfähigkeit – oder warum der Ton nicht die Musik macht

Dieser Beitrag hat die Relevanz des klientenzentrierten Ansatzes für die Ergotherapie zum Gegenstand. Zu Beginn geht es um die aktuelle Berücksichtigung dieses Ansatzes in der Praxis und Ausbildung, wobei auf Widersprüche in der Anwendung und Umsetzung eingegangen wird. Des Weiteren erfolgt über eine Auswahl verschiedener Zitate eine Annäherung an das Menschen- und Weltbild von Rogers mit dem Ziel, ein tieferes Verständnis für die Philosophie hinter diesem Ansatz zu gewinnen. Zum Schluss werden mögliche Wirkweisen dieses Ansatzes in Bezug auf die Handlungsfähigkeit des Klienten anhand eines Praxisbeispiels in den Blick genommen.



Vorschau: Heft 6/2022

Sara Mohr
Ableismus in der Ergotherapie – Behinderung, Normvorstellungen und warum Rampen nicht ausreichen


Jörg Bungart
Unterstützte Beschäftigung und Jobcoaching – Bilanz und Perspektiven


Hanna Heinrich, Julian Fellner
Ambidextrie in Teams – Wie Vielfalt in der ergotherapeutischen Praxis genutzt werden kann


Christine Warmuth
Wertschätzend miteinander umgehen – wie geht das? Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. Marshall Rosenberg


Jutta Richter
Chronischer Schmerz im biopsychosozialen Kontext


Florian Hockenholz
Chronischer Schmerz – meine aktuelle, therapeutische Strategie


Ruth Wetzel
Rituale und Gewohnheiten bei Demenz, Teil II: Praxisbeispiele


Steffen Kersken
Kreative Übungen in der psychiatrisch ausgerichteten Ergotherapie



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