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Aktuelle Ausgabe



Heft 4/2018



Andreas Mayer

Die Lesetricks von Professor Neugier -
ein strategieorientiertes Konzept zur Förderung des Textverständnisses

Texte lesen und verstehen zu können, spielt in nahezu allen Lebensbereichen eine wesentliche Rolle.
Insbesondere in schulischen Kontexten wird spätestens ab der dritten Klasse in nahezu allen Fächern erwartet, dass sich Schülerinnen und Schüler schulische Inhalte aus gedruckten Texten selbständig aneignen können.
Untersuchungen belegen jedoch die Schwierigkeiten deutscher Kinder vor allem bei Aufgaben, die ein differenziertes Verständnis des Gelesenen erfordern. Um die Kinder bei der zu diesem Zweck notwendigen aktiv-strategischen Auseinandersetzung mit Textinhalten zu unterstützen, werden in der Literatur Lesestrategien als aussichtsreiche Kandidaten diskutiert.
Im Förderkonzept „Lesetricks von Professor Neugier“ (Mayer et al in Vorb.) werden diese Strategien angepasst an die kognitiven Voraussetzungen und Bedürfnisse lern- und leseschwacher Schülerinnen und Schüler ab der vierten Klasse, in 24 Fördereinheiten systematisch und strukturiert vermittelt.



Laura Ruben, Constanze Wittich

Das MyoMot-Konzept - ein Erfahrungsbericht im Fokus einer multimodalen Behandlungsweise bei Myofunktionellen Störungen

Myofunktionelle Störungen (MFS) bezeichnen Fehlfunktionen im Mund- und Gesichtsbereich und werden nach Kittel (2011) über das Vorhandensein eines falschen Schluckmusters definiert. Ein Zungenvorstoß gegen oder zwischen die Zähne sowie orofaziale Dysfunktionen wirken sich ungünstig auf den Tonus und die Gebissentwicklung aus (u.a. Meilinger 1999; Bigenzahn 1995). Neben diesen Symptomen treten auch Auffälligkeiten im Gleichgewicht, im Tonus oder in der Wahrnehmung auf (vgl. Basisartikel von Kiening in dieser Ausgabe). Ruben und Wittich haben 2012 ein Therapiekonzept entwickelt, das sowohl die Symptome im orofazialen Bereich als auch die ganzkörperlichen Auffälligkeiten im Behandlungsprozess einbezieht. Dieser Artikel beschreibt die Art und Weise, wie mit Hilfe von Kontrasten, Haltungs- und Mundfunktionenübungen bereits im Kindesalter die Eigenwahrnehmung verbessert und damit der Transfer längerfristig gesichert werden kann.



Meike Otten, Petra Schuster,

Das Funktionale Mundprogramm in der Gruppentherapie bei Kindern - Exemplarische Darstellung zweier Therapieverläufe

Die Behandlung von Mundfunktionsstörungen und assoziierten Sigmatismen nehmen im sprachtherapeutischen Berufsalltag viel Raum ein. Das Funktionale Mundprogramm (FMP) nach Schuster ist ein strukturiertes Behandlungskonzept mit 16 Übungen zur Verbesserung der Mundfunktionen und der Lautbildung. Das Besondere an diesem Programm ist die klare, systematische Vorgehensweise mit eindeutigen Vorgaben zur Abfolge, Dauer und Steigerung der einzelnen Übungen. Wichtig ist außerdem, dass die Übungen fortlaufend an die individuellen Fähigkeiten des Kindes angepasst werden. Die Praxistauglichkeit wird durch Kopiervorlagen für ein Hausaufgabenheft sowie einen Dokumentationsbogen greifbar. In dem vorliegenden Beitrag wird das FMP vorgestellt und anhand von zwei Gruppentherapien mit typischen Therapieverläufen beschrieben. Dabei wird deutlich, dass die FMP-Behandlungen an das Alter und die Bedürfnisse der Kinder angepasst werden, um so die Mitarbeit zu sichern und ein optimales Ergebnis zu erreichen.



Nina Förster, Anita Kittel

„Mukis Schluckspaßspiele - Übungen & Spaß mit Muki, dem Affen“ - Myofunktionelle Diagnostik und Therapie für 4-8-Jährige



Marta Wyduba

Spiraldynamik und der orofaziale Komplex: Wahrnehmen, Kommunizieren, Schlucken im Einklang mit der Schwerkraft

Die Spiraldynamik ist eine lernbare Gebrauchsanweisung für den menschlichen Körper von Kopf bis Fuß. Ihr Ziel besteht darin, sich im Alltag anatomisch gesund zu bewegen. Die Prinzipien der Spraldynamik (Bipolarität, Aufrichtung, Spirale, Gewölbe und Welle) lassen sich auf den orofazialen Komplex anwenden, dessen Strukturen in fünf Linien eingeteilt werden können. Die Spiraldynamik ist als methodenübergreifendes Konzept durch zahlreiche Methoden, z.B. Differenzielles Lernen in die Sprachtherapie und die Sprachförderung gut integrierbar und stellt ein interessantes Werkzeug für die Arbeit im Bereich Haltungsaufbau sowie bei spezifischen Themen wie myofunktionelle Therapie dar.



Vorschau: Heft 1/2019

Thema: Kinder mit sekundären Sprachentwicklungsstörungen in Therapie und Unterricht

Daniela Kiening, Dana Marks
Spracherwerb unter besonderen Bedingungen – Spezifische Herausforderungen fu?r Kinder mit unterschiedlichen Primärbeeinträchtigungen und ihre Bezugspersonen


Hildegard Kaiser-Mantel
Bausteine der Unterstu?tzten Kommunikation in der Sprachtherapie mit kognitiv beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen


Alisa Rudolph
Lautsprachunterstu?tzende Gebärden in der Sprachtherapie


Igor Krstoski
Das iPad in der UK - mehr als nur ein Spielzeug


Katja Zimmermann
Vokabular und Wortschatzaufbau in der Unterstu?tzten Kommunikation


Sarah Vock
Einsatz elektronischer Kommunikationshilfen im Kontext der Sprachtherapie


Kerstin Nonn
Sprachtherapie via Unterstu?tzte Kommunikation (UK) bei Kindern mit schweren und mehrfachen Behinderungen



(Themenänderung vorbehalten)
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