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Aktuelle Ausgabe



Heft 2/2018



Sinikka Föllner

Verbale Entwicklungsdyspraxie (VED):
Basisartikel

Das Störungsbild verbale Entwicklungsdyspraxie gewinnt inzwischen zunehmend an Bekanntheit in sprachtherapeutischen Fachkreisen. Seine Existenz ist belegt und die Terminologie hat sich stabilisiert. Bisher liegen nur vage Daten zu möglichen Entstehungsmechanismen vor, das Erscheinungsbild wirkt komplex und mannigfaltig, und eine Vielzahl an Behandlungsansätzen bietet unterschiedliche Herangehensweisen.
Bisher fehlen hierfür noch Effektivitätsnachweise und grundsätzlich sind noch viele Fragen offen, die die Forschung zu beantworten versucht.



Beate Birner-Janusch

Woran erkennt man eine kindliche Sprechapraxie/verbale Entwicklungsdyspraxie in der schulischen und therapeutischen Praxis bei Kindern ab dem 4. Lebensjahr im Lichte der ICF?

Wenn ein Kind ab dem vierten Lebensjahr in einer sprachtherapeutischen Praxis oder zur Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfs (AO-SF-Verfahren) vorgestellt wird, besteht in der Regel bereits eine ärztliche Diagnose. Sie stellt die Grundlage zur sprachtherapeutischen Behandlungsaufnahme dar und ist bei der Ermittlung eines sonderpädagogischen Förderbedarfs einzubeziehen (Verordnung über die Sonderpädagogische Förderung Land NRW).
Diese Verordnung bezieht sich auf eine „schulärztliche Untersuchung“.
Selten ist das Resultat einer schulärztlichen Untersuchung die Diagnose“kindliche Sprechapraxie bzw. verbale Entwicklungsdyspraxie“. Welche Gründe könnte das haben?
Welche Auswirkungen hat das für das klinische bzw. schulische Vorgehen?
Der vorliegende Beitrag soll Antworten auf diese Fragen geben.



Anne Schulte-Mäter

VEDIT (VED-intensiv-Therapie nach Anne Schulte-Mäter)

Der Therapieansatz VEDIT ist auf die speziellen Belange einer sprechdyspraktischen Störung ausgerichtet.
Das Konzept, das ursprünglich für Kinder mit einer verbalen Entwicklungsdyspraxie entwickelt wurde, hat sich auch zur Behandlung anderer Artikulationsstörungen als sehr effizient erwiesen.
Im kbo-Kinderzentrum hat sich diese Therapiemethode seit fast 20 Jahren sowohl im Rahmen einer intensiven stationären Sprachtherapie als auch im ambulanten Sitting bewährt.
Der Therapie nach VEDIT liegen vier Grundprinzipien zugrunde (Multisensorielle Assoziationstherapie, Erarbeitung motorischer Programme, Sukzesive Appraximation, Aufbau eines Kernvokabulars), an denen sich das therapeutische Vorgehen ab der ersten Therapiestunde orientiert.
Ein Kernstück der Therapie nach VEDIT ist das Phonenbestimmte Manualsystem (PMS) nach VEDIT.



Isolde Wurzer

TOLGS bei VED - Verbale Entwicklungsdyspraxie mit Lautgesten erfolgreich therapieren.
Durch Lautgesten gestützter Sprachaufbau bei verbaler Entwicklungsdyspraxie und Late Talkern mit Verdacht auf VED

Im folgenden Beitrag wird das Therapiekonzept TOLGS (Therapieansatz mit Optimiertem LautGesten-System) bei Verbaler Entwicklungsdyspraxie (VED) von Wurzer (2015, 2017)
vorgestellt, das in langjähriger Erfahrung aus der Praxis für die Praxis entwickelt wurde.
Als zentrale Lernmethode dienen die optimierten Lautgesten, die ursprünglich für die Behandlung dieses Störungsbilds entwickelt wurden, aber auch in nahezu allen anderen Bereichen der Kindersprachtherapie anwendbar sind.
Primär handelt es sich bei der VED um eine vom Beginn der kindlichen Entwicklung an bestehende, meist sehr schwere Aussprachestörung.
Sekundär wirkt sich die zugrundeliegende sprechdyspraktische Problematik auf das gesamte sich strukturierende Sprachsystem aus. So haben wir es letztendlich mit einer umfassenden Sprachstörung zu tun, wobei das Sprachverständnis intakt ist.
Das Konzept TOLGS-VED wurde speziell für die komplexen therapeutischen Anforderungen bei Kindern mit dieser Sprachstörung hin konzipiert. Es bietet einen kompletten Sprachaufbau in sieben Lernstufen, vom Laut zur Silbe, zum Wort, zum Satz, bis hin zur Kommunikationsebene.
Neben den TOLGS-Lautgesten werden für den Silben- und Wortaufbau Symbole als Silbenstrukturhilfen eingesetzt. Das verwendete Arbeitsmaterial, das Lernspielsystem „Der Lautgesten-Geheimverein“ (Wurzer 2013, 2015, 2016, 2017, 2018) ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Therapie.
Es entstand zeitgleich zu dem Behandlungskonzept, um eine unmittelbare Umsetzung in der Therapie zu gewährleisten.



Elizabeth Kuegeler-Wolters, Freiboth, Dorothea

Die PROMPT Therapie bei verbaler Entwicklungsdyspraxie

PROMPT ist ein integrativer, multisensorischer Ansatz zur Untersuchung und Behandlung von Sprechproduktionsstörungen bei einer Vielzahl von Patientengruppen und Störungsbildern, sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen.
Im vorliegenden Beitrag wird die PROMPT-Methode insbesondere im Hinblick auf verbale Entwicklungsdyspraxien beschrieben.
Es soll ein Überblick über die PROMPT-Therapie gegeben werden.



Dorothea Freiboth, Elizabeth Kuegeler-Wolters

Die PROMPT Therapie bei verbaler Entwicklungspraxis

PROMPT ist ein integrativer, multisensorischer Ansatz zur Untersuchung und Behandlungvon Sprechproduktionsstörungen bei einer Vielzahl von Patientengruppen und Störungsbildern, sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen.
Im vorliegenden Beitrag wird die PROMPT-Methode insbesondere im Hinblick auf verbale Entwicklungspraxien beschrieben.
Es soll einen Überblick über die PROMPT-Therapie gegeben werden.



Cornelia Reuß

Die Assoziationsmethode nach McGinnis bei verbaler Entwicklungsdyspraxie und eine Modifikation für die logopädische Therapie in der heilpädagogischen Arbeit

Die Assoziationsmethode nach Mildred McGinnis ist seit 1975 in Deutschland ein Therapieansatz zur Behandlung u.a. der verbalen Entwicklungsdyspraxie - einer oft schweren Entwicklungsstörung der Sprechbewegungsplanung und Programmierung. Der vorliegende Erfahrungsbericht bewertet die Anwendbarkeit der Methode aus der Perspektive einer Praktikerin, erläutert die Behandlungsschritte nach McGinnis und zeigt Potenzial und kritische Punkte der Assoziationsmethode auf. Es schließt sich eine Modifikation des Ansatzes mit einem Fallbeispiel für sehr kleine Kinder und Kinder mit Behinderungen an.



Aila Makdissi

Therapie nach dem niederländischen Dyspraxieprogramm für Kinder mit verbaler Entwicklungsdyspraxie

Kinder mit einer verbalen Entwicklungsdyspraxie (VED) haben Probleme mit der willkürlichen Planung und Programmierung von Sprechbewegungen, eine Beeinträchtigung, die sie je nach Schweregrad der Störung, nicht nur in ihrer verbalen Kommunikation und ihrem Spracherwerb, sondern auch in ihrer psycho-sozialen Entwicklung einschränkt.
Sie brauchen daher dringend eine zielgerichtete, individuelle auf die verbale Entwicklungsdyspraxie abgestimmte Therapie.
Das im vorliegenden Beitrag fokussierte Dyspraxieprogramm, basierend auf dem niederländischen „Dyspraxie-Programma“, ist ein stark strukturiertes, intensives Therapieprogramm, das speziell für Kinder mit verbaler Entwicklungsdyspraxie entwickelt worden ist.
Aufbau, Ziele und Therapieprinzipien des Dyspraxieprogramms werden in diesem Artikel vorgestellt.



Andreas Mayer

Schriftleiterhonorar Zeitschrift Sprachförderung und Sprachtherapie Heft 2/2018



Vorschau: Heft 3/2018

Lernstrategien (Basisartikel)
Dagmar Killus


Vermittlung von lexikalischen Lernstrategien im Unterricht mit spracherwerbsgestörten Kindern
Dana Marks, Tanja Ulrich


Vermittlung von Verstehensstrategien zur Förderung des Textverständnisses
Andreas Mayer


Strategien zur eigenaktiven Wortschatzerweiterung im Fachunterricht
Ellen Bastians


Strategievermittlung im Fremdsprachenunterricht der Primarstufe
Kim Schick


Vermittlung von Strategien im Rechtschreibunterricht
Katharina Galuschka


Vermittlung von Lernstrategien im Mathematikunterricht
Max Hamann


Textdetektive
Judith Mokhlesgerami


Kater Carlo und Einstein – Strategien zur Verbesserung des Leseverständnisses
Nadine Spörer


Lesen im DAF-Unterricht
Marc Smasal



(Themenänderung vorbehalten)
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