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Verschlüsselte Kommunikation
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verlag modernes lernen Borgmann GmbH & Co. KG


Aktuelle Ausgabe



Heft 1/2017



Kirsten Ludwig

Kinder mit Hörschädigung - Basisartikel

Angeborene oder prälingual erworbene periphere Hörschädigungen treten verhältnismäßig selten auf, so ist es nicht verwunderlich, wenn wenig zur Situation betroffener Kinder bekannt ist.
Der folgende Artikel möchte hierfür sensibilisieren und liefert Basiswissen. Nach einleitenden Worten (1) wird zunächst das Phänomen des Hörens und dessen Entwicklung thematisiert (2), darauf finden sich Angaben zur Auftretenshäufigkeit und zu Ursachen (3) kindlicher Hörschädigungen.
Die Punkte 4 und 5 informieren über Arten und Grade von Hörschädigungen, und der Unterschied zwischen Schwerhörigkeit und Gehörlosigkeit wird geklärt.
Im Abschnitt zur Diagnostik (6) wird neben der Ton- und Sprachaudiometrie auch das Neugeborenenhörscreening angerissen und anschließend auf Möglichkeiten der technischen Versorgung (7) kindlicher Hörschädigungen mit Hörhilfen eingegangen.
Abschließend werden ausgewählte Entwicklungsverläufe (8) thematisiert sowie die Gebärdensprache und mögliche Kommunikationsstützsysteme (9) erläutert.
Im Exkurs finden interessierte Leser Informationen zu zentralen Hörstörungen.



Ann-Kathrin Ullherr, Eiber, Claudia, Held, Veronika, Schertlin, Karina

Sehen, Hören, Sprechen, Gebärden -
wichtige Aspekte in der Therapie mit hörgeschädigten Kindern

Die Therapie für Kinder mit Hörschädigung ist äußerst vielfältig und individuell.
Viele Faktoren begünstigen oder erschweren den Einsatz bestimmter Methoden, erfordern eine Abwandlung üblicher Therapieansätze oder lassen gar keine vorgegebenen Muster zu.
Ob Hörerziehung, das Erlernen von Gebärden, das verständliche Artikulieren oder die Verbesserung des Absehens im Mittelpunkt der Therapie stehen sollen, ist abhängig vom Alter des Kindes, dem Grad der Hörschädigung, der technischen Versorgung, dem Stand der Sprachentwicklung, dem sprachlichen familiären Hintergrund und vielen weiteren Gegebenheiten.
Klar ist, dass ein Therapeut in allen Bereichen - Hören, Sprechen, Gebärden und Absehen - kompetent sein muss, da sie eng miteinander verwoben sind.
Dieser Artikel soll anhand von Fallbeispielen Einblicke in die Therapie mit hörgeschädigten Kindern geben und Anregungen für die Praxis bieten.



Karen Reichmuth

Kommunikationsorientierte-sprachspezifische Therapie für Kinder mit Hörschädigungen - ein praktischer Einblick

Kinder mit Hörschädigung haben heute eine gute Chance auf eine erfolgreiche Lautsprachentwicklung.
Aktuelle Erkenntnisse betonen jedoch, dass trotz Früherkennung der Hörschädigung im Säuglingsalter insbesondere die Entwicklung des phonologischen und morphologischen Systems eine Hürde für diese Kinder darstellt.
Ein wesentlicher Schlüssel zum sprachlichen Erfolg dieser Kinder (mit Hörgeräten oder Cochlea-Implantaten versorgt) ist der förderliche elterliche Inpout im Alltag. Der Leitgedanke des Therapieansatzes von Reichmuth ist es, einerseits Eltern in ihrer Rolle zu stärken und andererseits die Kinder bei besonderen sprachlichen Herausforderungen zusätzlich früh sprachtherapeutisch zu unterstützen.
Der Beitrag möchte Sprachtherapeuten für spezifische, audiogen bedingte Stolpersteine der frühen Sprachentwicklung bei Kindern mit Hörschädigung (ohne Zusatzbeeinträchtigung) sensibilisieren.
Neben guten Leistungen in Wortschatz und Sprachverstehen sind folgende Auffälligkeiten häufig zu beobachten: (1) Silbenreduktionen (2) Ausbleibender Beginn der Tempusmarkierung (3) Endlautauslassungen und damit einhergehend verzögerte morphologische Entwicklung.
Wie erfolgt im kommunikationsorientierten-sprachspezifischen Ansatz die Therapie dieser Stolpersteine?
Nach einem kurzen Überglick über das Konzept erfolgt beispielhaft ein kleiner Einblick in das praktische Vorgehen.



Cornelia Fesel, Pell, Angelika, Stelzer, Birgit, Holzinger, Peter

Gruppentherapeutische Förderung der sozialen Kommunikation bei Kindern mit Hörstörung -
Das Therapiekonzept „GeKo“
(Gemeinsam Kommunizieren)

Obwohl Kinder mit Hörstörungen in ihrem Spracherwerb mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind, erreichen viele dieser Kinder bis zu Schulbeginn altersangemessene Fertigkeiten im Bereich der formalen Sprachbeherrschung (Sprachverständnis, Wortschatz, Grammatik).
Trotz dieser verhältnismäßig guten formalsprachlichen Fertigkeiten zeigt ein hoher Anteil dieser Kinder Defizite im altersangemessen Verwenden von Sprache, also im Bereich der Sprachpragmatik bzw. der Sozialen Kommunikation (Goberis et al. 2012).
Diese Kinder fallen durch Defizite im Bereich der pragmatischen Funktionen auf (z.B. das Beginnen eines Gesprächs, sich entschuldigen, etwas erklären, nachfragen, um Hilfe bitten o.ä.)
Dieser Artikel informiert über einen neuen Therapieansatz, der auf eine gezielte Förderung der sozialen Kommunikation bei Kindern mit Hörbeeinträchtigung obzielt. Es handelt sich dabei um einen gruppentherapeutischen Ansatz mit starkem Einbezug der Eltern und PädagogInnen des Kindes. Im Zentrum der Therapie steht dabei das eigenständige Erproben und Erlernen unterschiedlicher kommunikativer Strategien zur Verbesserung der sozial-kommunikativen Entwicklung.



Gisela Batliner

Kinder mit Hörgeräten und CI spielerisch fördern -
Praxistipps am Beispiel „Kaufladen“

Am Beispiel des Kaufladenspiels werden SprachtherapeutInnen und Sprachtherapeuten detailliert darüber informiert, wie der Spracherwerb gehörloser und schwerhöriger Kinder in den ersten Lebensjahren leicht umsetzbar unterstützt werden kann.
Dabei werden wichtige Grundprinzipien der dialogorientierten, hörgerichteten Förderung hörgeschädigter Kinder vorgestellt, die auch auf andere Förderspiele und Kommunikationssituationen übertragen werden können.
So geht es u.a. um die Erweiterung des passiven und aktiven Wortschatzes, um die Förderung der auditiven Aufmerksamkeit auf Sprache - aber auch unter schwierigen Hörbedingungen, um die auditive Merkspanne, sowie darum, mit Prosodie in ihren vielfältigen Variationren vertraut zu werden.
Dieses Wissen ist außerdem Grundlage für die Elternberatung und liefert nicht zuletzt Einblick in die besondere Lebenssituation von Kindern mit Hörgeräten und CI.



Marie Zielina, Kronesser, Dominique

CI-Rehabilitation bei Kindern - Möglichkeiten, Grenzen und Schnittstellen

In diesem Artikel wird zunächst allgemein die CI-Rehabilitation bei Kindern dargestellt, um dann anschließend die Möglichkeiten und Inhalte der Rehabilitation am Beispiel des Sächsischen Cochlear Implant Centrums Dresden (SCIC) aufzuzeigen.
Die Grenzen der CI-Rehabilitaiton werden veranschaulicht und die sich daraus ergebende Zusammenarbeit mit der Frühförderung, dem Kindergarten, der Schule und der Sprachtherapie erläutert.



Maja Hindersmann

Sprachtherapie bei Kindern mit Cochlea-Implantaten?-
Na klar, aber nur als ein Baustein einer vielseitigen Förderung

Hörgeschädigte Kinder mit einem oder zwei Cochlea-Implentaten (CI) benötigen eine umfassende und vielseitige Förderung.
Die reine Sprachtherapie bei CI-versorgten Kindern ist nur als ein Teil dieser umfassenden und verantwortungsvollen Förderung zu betrachten. Weitere Bausteine wie zum Beispiel Elternberatung und -anleitung, Hörtraining, Einbezug der Geschwisterkinder in die Therapie und Herstellung von Kontakten zu anderen betroffenen Familien in Form von Gruppenangeboten (Musik- oder Spielgruppen) sind unabdingbare, weitere wichtige Elemente der Förderung.
Auch die regelmäßigen technischen Kontrollen mit Überprüfung der aktuellen Einstellung und Durchführung objektiver Messungen wie Verhaltensautometrie, Tonaudiometrie und Sprachaudiometrie zählen zu den wesentlichen Bausteinen der komplexen Förderung von CI-implantierten Kindern.



Pia Hübinger, Coninx, Frans, Wiesner, Thomas, Mallet, Hella

Stuie zur Hör-Sprachentwicklung bei hörgeschädigten Kindern nach dem Neugeborenen-Hörscreening

Hintergrund: Die frühe Erfassung und Versorgung einer Hörschädigung gelten als notwendige Voraussetzung für eine optimale Hör- und Sprachentwicklung.
Obwohl viele wissenschaftliche Studien diese Annahme stützen, gibt es nur wenige Längsschnittuntersuchungen zum Vergleich der Hörsprachentwicklung hörgeschädigter Kinder nach Versorgungszeitpunkt.
Stichprobe: Es wurden 23 Kinder untersucht, bei 17 Kindern lagen Erfassungs- und Versorgungszeitpunkt vor dem 6. Lebensmonat, bei 6 Kindern zwischen dem 12. und 18. Lebensmonat.
Einschlusskriterien waren: Hörverlust von 60dB, Versorgung mit Hörgeräten, monolingual deutschsprachiges Elternhaus und Fehlen einer Zusatzbehinderung.
Methode: Es wurden Elternfragebögen zur Hör-, Sprech- und Kommunikationsentwicklung, Videoanalysen sowie standardisierte Sprachentwicklungstests eingesetzt.
Ergebnisse: Die Mehrzahl der Probanden zeigt bezüglich Hören, Sprechen und Kommunikation eine positive Entwicklung. Signifikante Unterschiede zwischen früh- und spät erfassten Kindern zeigen sich für die Präverbale Phase nicht in der Nachuntersuchung mit AWST-R (Kiese-Himmel 2005) und SETK 3-5 (Grimm 2001) hingegen schneiden die früh erfassten Kinder deutlich besser ab als die spät erfassten Kinder.



Elke Hamann, Winkelkötter, Elke Maria

Entdecken - Lauschen - Verstehen : Ohne Eltern geht es nicht!
Auditiv-Verbale Therapie von Anfang an

Ein Kind mit einer Hörschädigung ist kein Kind, das nicht hören kann, sondern eines, welches hören Lernt (Morag Clark 1989)
Die Auditiv-Verbale Therapie (AVT) ist ein hochspezialisierter Ansatz für Kinder mit Hörstörungen und deren Eltern / Bezugspersonen.
Als Teil der Auditiv-Verbalen Praxis unterstützt sie Kinder und Jugendliche, die mit einer Hörschädigung geboren werden oder durch Erkrankung ihr Gehör verlieren, in ihrer Hör-, Sprach- und Kommunikationsentwicklung gemäß ihren individuellen Möglichkeiten.



Vorschau: Heft 2/2017

Carolin Gruber
Basisartikel


Juliane Klenner, Ulrike Funke
Komm!ASS® - Führen zur Kommunikation


Kristin Snippe
Die Macht der Worte - Handlungsorientierte Sprachtherapie bei Autismus


Bernd Maaß
Entwicklung und Unterstützung kommunikativer Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern mit Autismus in inklusiven schulischen Kontexten


Maria Lell
TRANS-PIKS: Transfer von Symbolen - ein Programm für interaktives Kommunikations- und Sprachtraining


Melanie Eberhardt
Förderung der Sprache und der Kommunikation bei Kindern mit ASS im Unterricht


Hildegard Kaiser-Mantel
„Wie spreche ich mit einem Menschen mit Autismus Spektrum Störung?“


Rolf Seemann
Sprachanbahnung bei frühkindlichem Autismus: Fallbeispiel


Benno Böckh
Der Einsatz Unterstützter Kommunikation in verschiedenen Modalitäten zur Ermöglichung Funktionaler Kommunikation



(Themenänderung vorbehalten)
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