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verlag modernes lernen Borgmann GmbH & Co. KG


Aktuelle Ausgabe



Heft 3/2017



Margit Berg

Diagnostik bei Sprach- und Sprechstörungen - Basisartikel

Die Diagnostik gehört zu den zentralen und zugleich anspruchsvollsten Aufgaben in der sonderpädagogischen und sprachtherapeutischen Kontexten.
Diagnostische Informationen bilden die Basis für die Interventionsplanung sowohl im schulischen Rahmen als auch in der Sprachtherapie. Neue Anregungen hat die Diagnostik durch die Orientierung an der ICF erhalten.



Tanja Ulrich

Diagnostik lexikalischer Störungen bei spracherwerbsgestörten Kindern

Auffälligkeiten des Wortschatzes (lexikalische Störungen) stellen häufige Symptome im Rahmen von Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern dar. Im Gegensatz zu Störungen der Aussprache oder der Grammatik fallen sie den Bezugspersonen der Kinder jedoch weniger deutlich auf, weshalb sie häufig unerkannt bleiben.
Umso wichtiger ist es für Fachpersonen, den diagnostischen Blick für potentielle Symptome lexikalischer Störungen zu schärfen und erste subjektive Beobachtungen durch standardisierte Testverfahren zu objektivieren.
Dieser Beitrag gibt SprachtherapeutInnen und SprachheilpädagogInnen einen Überblick über die diagnostischen Schritte, die es ermöglichen, Wortschatzauffälligkeiten fundiert zu diagnostizieren und differenzierte Ansätze für Therapie und Förderung abzuleiten.



Stephanie Riehemann

Prozessdiagnostik grammatischer Fähigkeiten im Schulalltag - ein Fallbeispiel

Die Überprüfung morphologisch-syntaktischer Kompetenzen ist das Fundament (kontextoptimierter) Grammatikprojekte im Unterricht.
Dabei erfüllt sie gleich mehrere Funktionen. Neben der Entscheidung für oder wider ein solches Projekt beruht sowohl die Planung als auch die Evaluation der Intervention auf diagnostischen Erkenntnissen. Der vielfach fortschreitende Mangel an personellen und zeitlichen Ressourcen in Schulen bedingt ein ökonomisches und dennoch effektives diagnostisches Vorgehen.
Im folgenden Beitrag wird anhand einer Fallbeschreibung gezeigt, wie die Prozessdiagnostik grammatischer Fähigkeiten im Laufe eines Schuljahres konkret umgesetzt werden kann.



Bettina Achhammer

Diagnostik pragmatischer Störungen bei Kindern

Pragmatische Störungen gelten als komplexe Kommunikationssötrungen, die abhhängig von Gesprächssituationen und -partner unterschiedlich stark in Erscheinung treten. Der diagnostische Zugang ist dadurch erschwert. Der Forschungsstand im deutschsprachigen Raum nimmt aktuell zu.
Dennoch ist die Situation im Bereich der Diagnostik noch unbefriedigend.
Aus diesem Grund empfiehlt es sich auf eine Kombination unterschiedlicher Verfahren zurückzugreifen, um verschiedene Aspekte pragmatischer Kompetenzen erheben zu können.
Im folgenden Beitrag wird ein Überblick über Verfahren zur Diagnostik pragmatischer Kompetenzen gegeben.



Claudia Hachul

Diagnostik des Wort-, Satz- und Textverstehens bei Kindern und Jugendlichen

Sprachentwicklungsstörungen fallen bei Kindern oft durch Aussprachefhler, Wortschatzdefizite oder grammatikalische Fehler auf. Mittlerweile hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass bei den meisten Sprachentwicklungsstörungen nicht nur die Sprachproduktion, sondern ebenso das Sprachverstehen - auch Hörverstehen genannt - betroffen ist. Allerdings sind die Verständnisschwierigkeiten wesentlich weniger offensichtlich, sie sind schwer zu beobachtung und Förderung sowie Therapie von Sprachverständnisstörungen können mühsam und langwierig sein. Da Sprachverständnisstörungen jedoch nicht nur die Sprachentwicklung beeinträchtigen, sondern in hohem Maße auch Lernbeeinträchtigungen hervorrufen und das Sozialverhalten beeinflussen, ist es für die betroffenen Kinder und Jungendliche umso wichtiger, hier Unterstützung zu erhalten.
In diesem Beitrag werden Beobachtungshilfen, Diagnostikinstrumente sowie individuelle Prüfmethoden für Kinder und Jugendliche im Alter von 3-17 Jahren vorgestellt, die es erlauben, den Entwicklungsstand im Sprachverstehen zu beschreiben und ggf. auch entwicklungsproximale Therapie- bzw. Förderziele abzuleiten. Dabei werden Worverstehen, Satzverstehen und Textverstehen sowie das sogenannte Monitoring (d.h., Sprachverständniskontrolle) gleichermaßen berücksichtigt.



Andreas Mayer

Diagnostik bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten

Dieser Beitrag nimmt die Diagnostik bei Lese- Rechtschreibschwierigkeiten in den Fokus.
Nach einer Darstellung der Anforderungen an eine qualitativ hochwertige Erfassung von Schwierigkeiten und Fähigkeiten in diesem Bereich werden die in den Leitlinien zur Diagnostik und Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Lese- und/oder Rechtschreibstörungen (Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie 2015) konsentierten und als qualitativ hochwertig beurteilten Verfahren hinsichtlich der Zielsetzung des Aufbaus, der Durchführung, der Auswertung sowie der Gütekreterien beschrieben.
Der Leser soll ausführliche Informationen über Möglichkeiten der objektiven, zuverlässigen und validen Erfassung der Lese- und Rechtschreibleistung erhalten und so bei der Auswahl geeigneter Verfahren unterstützt werden.



Andreas Mayer

Schriftleiterhonorar Fachzeitschrift Sprachförderung und Sprachtherapie
Heft 3/2017



Marcus Hasselhorn

Arbeitsgedächtnis und Sprachentwicklungsstörungen:
Beastandsaufnahme und Möglichkeiten der Diagnostik

Der nachfolgende Beitrag skizziert die wichtigsten Funktionsbereiche des Arbeitsgedächtnisses und gibt einen Überblick über Beeinträchtigungen der Funktionstüchtigkeit des Arbeitsgedächtnisses bei Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen.
Das stärkste Defizit betrifft die Speicherung und Verarbeitung klanglich-sprachlicher Informationen in der phonologischen Schleife des Arbeitsgedächtnisses und dort vor allem eine verminderte Präzision der Informationsaufnahme im phonetischen Speicher. Weitere Defizite lassen sich im Bereich der zentralen Exekutive ausmachen, die bereichsübergreifend zu sein scheinen.
Wegen der Relevanz der verschiedenen Arbeitsgedächtnisdefizite für Förderbemühungen werden aktuelle Möglichkeiten ihren Differenzialdiagnostik dargelegt und auf Implikationen für die Praxis hingewiesen.



Solveig Chilla

Diagnostik von Sprach- und Sprechstörungen bei Mehrsprachigkeit

Immer mehr Kinder, Jugendliche und Erwachsene wachsen in Deutschland mehrsprachig auf. Sprachpädagogische Diagnostik steht vor der Aufgabe, ihre auf monolingualen Normen basierende Tradition zu hinterfragen, da die mehrsprachige Realität und das Recht von Kindern auf mehrsprachige Bildung monolinguale Sprachdiagnostik herausfordern.
In diesem Beitrag werden die aktuellen internationalen Forschungsergebnisse zur Diagnostik von Spracherwerbs- und Sprachstörungen aufbereitet und Vorschläge für einen diagnostischen Fahrplan unterbreitet.



Veronika Neidlinger

Diagnostik des Stotterns

Stottern ist mehr als nur die hör- und z.T. sichtbaren Sprechunflüssigkeiten. Als Reaktion auf das Stottern treten häufig Begleitsymptome auf körperlicher, sprachlicher, emotionaler und kognitiver Ebene auf.
Der Artikel beschäftigt sich mit der Symptomatologie des Stotterns und beschreibt Screening- und Diagnostikinstrumente und erläutert deren Möglichkeiten und Grenzen.
Verfahren zur qualitativen und quantitativen Erhebung werden vorgestellt und mit Durchführungshinweisen sowie Tipps zur Anwendung ergänzt



Georg Thum

Diagnostik des Stotterns

Stottern ist mehr als nur die hör- und z.T. sichtbaren Sprechunflüssigkeiten.
Als Reaktion auf das Stottern treten häufig Begleitsymptome auf körperlicher, sprachlicher, emotionaler und kognitiver Ebene auf.
Der Artikel beschäftigt sich mit der Symptomatologie des Stotterns und beschreibt Screening- und Diagnostikinstrumente und erläutert deren Möglichkeiten und Grenzen. Verfahren zur qualitativen und quantitativen Erhebung werden vorgestellt und mit Durchführungshinweisen sowie Tipps zur Anwendung ergänzt.



Vorschau: Heft 4/2017

Sprachtherapie bei komplexen Behinderungen – Basisartikel
Klaus Sarimski


Unterstützung der Sprachentwicklung und (mögliche) Therapiemaßnahmen beim Williams-Beuren-Syndrom
Irmhild Presinger, Julia Siegmüller


UK als gemeinsame Aufgabe von Förderschule & Sprachtherapie – Das Moerser Kommunikationskonzept Schule
Barbara Giel et al


Sprachtherapie bei Rett-Syndrom
Annika Hormozzi


Sprachtherapie bei Fragilem X-Syndrom
Yvonne Gaubitz


MoRTi: Moderierte Runde Tische bei komplexen Sprach- und Kommunikationsbehinderungen
Barbara Giel


Kernvokabular – Schlüssel zur gelingenden Kommunikation bei Menschen mit komplexer Behinderung
Jens Boenisch


UK und Sprachtherapie
Karolin Schäfer, Julia Schellen



(Themenänderung vorbehalten)
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