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Verschlüsselte Kommunikation
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verlag modernes lernen Borgmann GmbH & Co. KG


Aktuelle Ausgabe



Heft 1/2019



Daniela Kiening

Spracherwerb unter besonderen Bedingungen – Spezifische Herausforderungen für Kinder mit Primärbeeinträchtigungen und ihre Bezugspersonen



Igor Krstoski

Das iPad in der Unterstützten Kommunikation (UK) - mehr als ein Spielzeug



Alisa Rudolph

Lautsprachunterstützende Gebärden in der Sprachtherapie




Kerstin Nonn

Sprachtherapie via Unterstützte Kommunikation (UK) bei Kindern mit schweren und mehrfachen Behinderungen




Katja Zimmermann

Vokabular und Wortschatzaufbau in der Unterstützten Kommunikation



Hildegard Kaiser-Mantel

Bausteine der Unterstützten Kommunikation in der sprachtherapeutischen Arbeit mit kognitiv beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen



Inga Güthe

Elektronische Kommunikationshilfen im Kontext der Sprachtherapie



Andreas Mayer

Schriftleiter



Tanja Ulrich

Belegexemplare



Daniela • Marks Kiening

Spracherwerb unter besonderen Bedingungen – Spezifische Herausforderungen für Kinder mit Primärbeeinträchtigungen und ihre Bezugspersonen

Dieser Beitrag beleuchtet potenzielle Stolpersteine für die Entwicklung von Sprache und Kommunikationsfähigkeit, die sich aus unterschiedlichen Primärbeeinträchtigungen ergeben können. Auf Seiten des Kindes sind neben körperlichen und kognitiven Voraussetzungen vor allem syndromspezifische Besonderheiten in der (sprachlichen) Informationsverarbeitung zu nennen. Auf Seiten der Eltern können Belastungen unterschiedlicher Art vorliegen. Beides kann zu Veränderungen und Herausforderungen in der Interaktion zwischen dem Kind und seinen Bezugspersonen führen. Dies wird an konkreten Aspekten des Dialogs erläutert. Es werden Konsequenzen für die Beratung und Intervention in therapeutischen und pädagogischen bzw. schulischen Kontexten abgeleitet. Deutlich wird in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit der Einbindung sämtlicher Bezugspersonen, um eine tatsächliche kommunikative Teilhabe betroffener Kinder und Jugendlicher zu ermöglichen.



Kerstin Nonn

Sprachtherapie via Unterstützte Kommunikation (UK) bei Kindern mit schweren und mehrfachen Behinderungen

Zwischenmenschliche Kommunikation ist essentiell für einen Menschen und seine Lebensqualität. Wenn ein Mensch von Geburt an schwer und mehrfach behindert ist, hat dies weitreichende Folgen für seine Sprach- und Kommunikationsentwicklung. Seine Kooperationsfähigkeit und Teilhabe an der menschlichen Gemeinschaft sind von Anfang an erschwert. Damit ein schwer und mehrfach behindertes Kind frühe und kontingent positive Erfahrungen mit der Kommunikation und seiner Selbstwirksamkeit machen kann, gibt es Unterstützte Kommunikation (UK), die betroffenen Kindern, ihren Familien und ihrer sozialen Umgebung zur Lautsprache alternative oder ergänzende Möglichkeiten der Kommunikation zur Verfügung stellt, so dass alle Beteiligten lernen, sich via UK mitzuteilen und auszutauschen. UK ist ein Lehr-Lern-Prozess, der viel Zeit braucht, damit die Kommunikation zwischen dem Kind und seinen Bezugspersonen gelingen kann. Im Beitrag wird ein entwicklungsorientierter Therapie- und Förderansatz mit forschungs- und evidenzbasierten Ansätzen, Lernzielen, einem systematischen Vorgehen und konkreten Tipps vorgestellt.



Alisa Rudolph

Lautsprachunterstützende Gebärden in der Sprachtherapie

Kinder mit Intelligenzminderung, aber auch Kinder mit spezifischen Sprachentwicklungsstörungen, machen häufig die Erfahrung, nicht ausreichend kommunizieren zu können. Lautsprachunterstützende Gebärden (LUG) können für Betroffene eine geeignete Möglichkeit darstellen, ihre kommunikativen Fähigkeiten zu erweitern. LUG sind Handzeichen, die synchron zur Lautsprache einzelne Wörter eines Satzes visualisieren.

Beim Einsatz von Gebärden in der Interaktion mit diesen Kindern geht es um viel mehr als nur um die Anbahnung von Sprache oder um die Ersetzung der (noch) nicht entwickelten Lautsprache. So stellt zum Beispiel die Unterstützung des Sprachverständnisses durch lautsprachunterstützende Gebärden ein weiteres, wichtiges Ziel dar.

In diesem Artikel werden die vielfältigen Möglichkeiten des Gebärdeneinsatzes in der Sprachtherapie thematisiert. Folgende Fragen stehen im Fokus: Was sind Gebärden? Warum werden Gebärden eingesetzt? Was wird gebärdet? Welche Gebärden werden verwendet? Wie findet man die richtige Gebärde? Wie integriert man Gebärden in seinen sprachtherapeutischen Alltag?

Es geht besonders darum, Sprachtherapeuten, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte zum Gebärden zu motivieren. Praktische Tipps zielen darauf ab, Interesse aufzubauen, die Hände beim Sprechen einzusetzen. Die Angst vor dem komplexen Gebärdensystem soll genommen werden.



Katja Zimmermann

Vokabular und Wortschatzaufbau in der Unterstützten Kommunikation

Die Auswahl geeigneten Vokabulars stellt eine der größten Herausforderungen in der professionellen Arbeit mit Menschen dar, die auf Unterstützte Kommunikation (UK) angewiesen sind. Es sollte bedeutungsvoll, altersangemessen und themenübergreifend sein sowie die soziale Interaktion erleichtern. Es stellt sich die Frage, welche Wörter sowohl für die Alltagskommunikation als auch für die Sprachentwicklung von besonderer Bedeutung sind und deshalb im Rahmen der UK-Förderung unbedingt berücksichtigt werden müssen (Boenisch 2014 a).

Eine grundlegende Orientierung in Bezug auf Auswahl und Priorisierung bietet das Kern- und Randvokabular, wobei Ersteres den häufigsten Wörtern der Alltagssprache entspricht, das durch ein individuell bedeutsames Randvokabular ergänzt wird. Doch wie kann das Vokabular den UK-Nutzerinnen und Nutzern im (Unterrichts-)Alltag vermittelt werden? In diesem Zusammenhang erweisen sich die Konzepte des Zielvokabulars und der Fokuswörter, und die Orientierung an Wortschatzmodulen und dem Prinzip des Modellings, als besonders wertvoll. Neben der Vermittlung theoretischer Grundlagen sollen im Artikel Möglichkeiten der konkreten Umsetzung aufgezeigt werden.



Igor Krstoski

Das iPad in der Unterstützten Kommunikation (UK) – mehr als ein Spielzeug!

Das Ziel Unterstützter Kommunikation (UK), im internationalen Sprachgebrauch auch als Augmentative and Alternative Communication (AAC) bekannt, besteht darin, die „erfolgreiche Kommunikation für alle Menschen mit unzureichenden lautsprachlichen Fähigkeiten zu ermöglichen“ (Braun 2015, 4).

In der UK kommen u. a. auch elektronische Kommunikationshilfen zum Einsatz. Jedoch „finden diese Geräte in der alltäglichen Versorgungspraxis noch wenig Beachtung“ (Lüke 2017, 130). Durch die Etablierung von Tablets in der UK können eventuell mehr UK-Nutzer mit einer tabletbasierten Kommunikationshilfe versorgt werden. Auch wenn ein Tablet nicht für alle UK-Nutzer ein geeignetes Medium zum Kommunizieren darstellt, gilt es Möglichkeiten und Grenzen auszuloten.

Im Beitrag wird darauf eingegangen, indem traditionelle Einsatzbereiche und damit verbundene Formen der UK den entsprechenden Einsatzbereichen des iPads gegenübergestellt werden.

Zu Beginn wird eine Übersicht über Potenziale von iPads in der UK gegeben, bevor die einzelnen Einsatzszenarien erörtert werden. Den Abschluss dieses Beitrags bildet ein Blick in die nicht allzu ferne Zukunft des iPads in der UK.



Inga Güthe

Elektronische Kommunikationshilfen im Kontext der Sprachtherapie

Um Menschen mit eingeschränkten oder vorübergehend eingeschränkten verbalsprachlichen Fähigkeiten die Möglichkeit zu geben, sich auszudrücken, Bedürfnisse zu äußern und ihnen Selbstständigkeit sowie die Teilhabe am sozialen und gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, können elektronische Kommunikationshilfen eingesetzt werden.

Es stehen sowohl Hilfsmittel zur Kommunikationsanbahnung und statische symbolbasierte Kommunikationshilfen zur Verfügung als auch schriftbasierte- oder dynamische symbolbasierte Kommunikationshilfen, die je nach Bedarf individuell für die Nutzer*innen ausgewählt werden können. Des Weiteren können verschiedene Ansteuerungsformen, wie z. B. eine Augensteuerung oder ein Taster, Menschen mit motorischen Einschränkungen unterstützen, die Kommunikationshilfe zu bedienen.

Welches Hilfsmittel für den jeweiligen Nutzer geeignet ist, wird im Rahmen einer Beratung durch einen Hilfsmittelanbieter bzw. eine unabhängige Beratungsstelle erprobt. Daraufhin kann das Hilfsmittel beim Kostenträger (i. d. R. der gesetzlichen Krankenkasse) beantragt werden.



Vorschau: Heft 2/2019

Thema: Alltagsintegrierte Sprachförderung

Anke Buschmann, Steffi Sachse
Alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung in der Kita durch gezielte Verbesserung der Interaktion Fachkraft – Kind


Melanie Schmidt
Das hessische Kindersprachscreening (KiSS) – Sprachstandserfassung fu?r ein- und mehrsprachige Kinder im Elementarbereich


Melanie Schmidt
Von der Sprachstandserhebung zur alltagsintegrierten Sprachförderung


Christine Beckerle
Anwendung von Sprachfördertechniken in Bilderbuchbetrachtungen, Freispiel- und Essensbegleitungen


Ulrike Stiller
Sprachreich ©


Edith Bauer
Beobachtung und Dokumentation als Grundlagen einer alltagsintegrierten Sprachförderung in Krippe und Kita


Marlene Meindl, Tanja Jungmann
Förderung von Early Literacy Kompetenzen


Marc Schmidt
Kinder in der Kita mehrsprachig fördern



(Themenänderung vorbehalten)
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