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Aktuelle Ausgabe



Heft 4/2022



Prof. Dr. Andreas Mayer

Wortschatzarbeit als Unterrichtsprinzip

Bei den lexikalischen Schwierigkeiten spracherwerbsgestörter Kinder und Jugendlicher handelt es sich um eine persistierende Problematik, die das schulische Lernen im Allgemeinen und das Leseverständnis im Speziellen nachhaltig negativ beeinflussen kann. Was schulische Kontexte angeht, haben Kinder mit lexikalischen Defiziten besondere Schwierigkeiten mit dem Erwerb und der Verwendung des Fachwortschatzes in den verschiedenen Sachfächern sowie der Aneignung bildungssprachlicher Register. Während für die Sprachtherapie aktuell insbesondere strategieorientierte Ansätze favorisiert werden, stehen im vorliegenden Beitrag Unterrichtsmaßnahmen im Mittelpunkt, die auf die Vermittlung eines exemplarisch fachlich relevanten Wortschatzes abzielen, um schulische Inhalte sprachlich durchdringen und fachsprachlich angemessen wiedergeben zu können.



Carolin Carles (Werther)

Therapie der Wortformstörung bei semantisch-lexikalischen Defiziten im Vorschulalter

Im Rahmen des vorliegenden Beitrags wird das qualitative Defizit auf Wortformebene im Kontext einer semantisch-lexikalischen Störung erläutert und modellorientiert klassifiziert. Dazu wird zunächst das interaktive Lexikonmodell nach Dell et al. (1997) beschrieben. Anschließend werden Subgruppen semantisch-lexikalischer Störungen erläutert. Abschließend werden Therapieziele und entsprechende Therapiemethoden für Kinder bis zum Schuleintritt aufgezeigt und ausgeführt. Die Ausführungen verfolgen das Ziel, dass Leser*innen eine Wortformstörung im Rahmen einer semantisch-lexikalischen Störung erkennen und therapieren können.



Verena Frank, Nathalie Frey, Carina Lüke

Einsatz ikonischer Gebärden - Multimodale alltagsintegrierte Sprachförderstrategie in Kita und Schule

Der quantitative und qualitative Aufbau des Lexikons stellt eine wesentliche Entwicklungsaufgabe im Vor- und Grundschulalter dar. Kinder mit Schwierigkeiten beim Wortschatzaufbau tragen ein erhöhtes Risiko für Sprachentwicklungsstörungen und später auftretende Störungen im Schriftspracherwerb. Um Bildungsbenachteiligungen und Folgebeeinträchtigungen zu verhindern, stehen pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte vor der großen Herausforderung, eine oft sehr heterogene Gruppe an Kindern bestmöglich beim Erwerb neuer Wörter zu unterstützen. Erste Ergebnisse laufender Untersuchungen zeigen, dass Kinder in inklusiven Settings vom lautsprachbegleitenden Einsatz ikonischer Gebärden im Rahmen einer alltagsintegrierten Sprachförderung profitieren. Die zusätzliche Präsentation ikonischer Gebärden führt dabei möglicherweise zu einer semantischen Anreicherung im mentalen Lexikon und unterstützt somit den Erwerb neuer Wörter. Im Beitrag erhalten die Leser und Leserinnen einen Überblick über Grundprinzipien alltagsintegrierter Sprachförderung und mit einem Einblick in das Sprachförderprojekt IkoGeWo (Ikonische Gesten als Methode zur effektiven Vermittlung unbekannter Wörter in inklusiven Settings) auch Ideen und Anregungen für den lautsprachbegleitenden Einsatz ikonischer Gebärden im Kita- und Schulalltag.



Irmhild Kaiser, Stephanie Göller

Lexikalische und semantische Störungen nach dem Patholinguistischen Ansatz diagnostizieren und therapieren

Störungen im Wortschatz zeigen sich in der Spontansprache von Kindern beispielsweise in einem verlangsamten Wortschatzwachstum und einem eingeschränkten rezeptiven und produktiven Lexikon (Kauschke/Rothweiler 2007). Im Allgemeinen lassen sich Störungen in der Wortschatzentwicklung als Defizit, Wortformen auf mentale Repräsentation abzubilden, diese abzuspeichern und situationsangemessen abzurufen, beschreiben (Siegmüller/Kauschke 2006). Diese Umschreibung macht bereits deutlich, dass eine Störung der Wortschatzentwicklung nicht gleich einer Störung der Wortschatzentwicklung ist. Die Wortschatzentwicklung umfasst verschiedene Prozesse, die einzeln oder in Kombination beeinträchtigt sein können und jeweils unterschiedliche therapeutische Schritte erfordert. Es müssen die Ebenen des Lexikons und der Semantik getrennt voneinander betrachtet werden (Siegmüller et al. 2016). Der Patholinguistische Ansatz (PLAN) bietet mit verschiedenen Therapieeinstiegen die Möglichkeit, eine auf den Störungsschwerpunkt des jeweiligen Kindes abgestimmte Therapie abzuleiten und umzusetzen (Siegmüller/Kauschke 2006). Ziel dieses Artikels ist es, die verschiedenen Störungsschwerpunkte im Bereich der Wortschatzentwicklung, die Differenzialdiagnostik sowie die anschließenden Therapieeinstiege nach PLAN zu beschreiben. Hierzu wird im folgenden Beitrag ein kurzer Überblick über die physiologische Entwicklung des Lexikons und der Semantik gegeben, bevor dann die Diagnostik und Therapie nach dem Patholinguistischen Ansatz beschrieben wird.



Dana-Kristin Gaigulo (geb. Marks), Meike Engelhardt

Wortschatzarbeit bei unterstützt kommunizierenden Kindern in Schule und Praxis

Der vorliegende Beitrag soll deutlich machen, wie eine gezielte Wortschatzarbeit bei unterstützt kommunizierenden Kindern in der Schule und in der sprachtherapeutischen Praxis aussehen kann. Nach einigen einführenden Überlegungen zur Klientel, den konkreten Zielen der Wortschatzarbeit in diesem Kontext sowie Orientierungspfeilern für die Interventionsplanung wird das Methodenspektrum, auf das Sprachtherapeuten und Sonderpädagogen zurückgreifen können, skizziert und an Fallbeispielen für das schulische und sprachtherapeutische Setting exemplarisch konkretisiert.



Vorschau: Heft 1/2023

Thema: Lexikalische Störungen

Margit Berg
Systematische Förderung des Sprachverständnisses im Unterricht


Melanie Besca
Schulische Unterstützungsmöglichkeiten bei Kindern mit Mutismus


Aileen Dörge
Wortschatzförderung im Kunstunterricht


Nicola Eisen
Ethik Thema Glück


Ellen Bastians
Edu-Breakouts mit integrierter Sprachförderung – Chance oder Widerspruch


Franziska Schneiderbanger
Sachrechnen mit spracherwerbsgestörten Kindern



(Themenänderung vorbehalten)
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