Corina Fox-Wiese
Snoezelen! Ein Ansatz, viele Möglichkeiten Implementierung von Unterstützter Kommunikation
Die Kombination aus den Konzepten Snoezelen und Unterstützte Kommunikation ist gut geeignet, um die Lebensqualität von Menschen mit unzureichender oder fehlender Lautsprache zu verbessern. Dazu gehört insbesondere die Förderung der Wahrnehmung sowie kommunikativer und emotionaler Kompetenzen. Dieser Fachartikel führt in die beiden Konzepte ein und zeigt, wie sie in der Praxis verbunden werden können. Außerdem werden zwei konkrete Snoezeleneinheiten mit jeweils einem Verlaufsplan dargestellt. |  |
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Kristin Fellbaum
Psychomotorische Förderung für Kinder mit und ohne Behinderung in Südkorea – Einblicke in die pädagogische Praxis
Südkorea zählt weltweit zu den leistungsstärksten Bildungssystemen. Gleichzeitig wird der Stolz über diese hervorragende Leistung von Unbehagen begleitet, das sich in einem niedrigen Selbstwertgefühl sowie einem mangelnden akademischen Selbstbewusstsein der südkoreanischen Schüler*innen ausdrückt (Tschong 2013, S. 217). In diesem Zusammenhang wird Bewegung als Möglichkeit betrachtet, Selbstvertrauen, Ausdrucksfähigkeit und Beziehungsfähigkeit zu fördern – zentrale Anliegen der Psychomotorik. Dieser Beitrag präsentiert Eindrücke von Hospitationen in südkoreanischen Bildungseinrichtungen und verknüpft sie mit pädagogisch-kulturellen Kontexten.
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Marco Renna
Die motopädische Arbeit in der Tagesklinik für Familien
In diesem Erfahrungsbericht werden die Herangehensweise, resultierende Herausforderungen und Erkenntnisse aus zwei Jahren motopädischer Arbeit vorgestellt. Insbesondere die Umsetzung der Familieninterventionen in einem klinischen Kontext soll berücksichtigt werden. Zum Zeitpunkt der Eröffnung der Tagesklinik für Familien (TafF) ist der berichtende Motopäde bereits Mitarbeiter des Gesundheitszentrums im Rahmen des Zentrums für Entwicklungsförderung und Rehabilitation GmbH. Seine bisherigen inhaltlichen Schwerpunkte waren die tagesklinische und ambulante Umsetzung der Pratique Psychomotrice Aucouturier (PPA) im ambulanten und tagesklinischen Setting, Einzel- und Gruppeninterventionen mit Kindern und Jugendlichen für die tagesklinischen Gruppen sowie die Erarbeitung und Etablierung eines Angebotes vor dem Hintergrund der systemisch-psychomotorischen Familienberatung (Richter, 2012). Er wird mit 10 Wochenarbeitsstunden Teil der TafF. In diesen Arbeitsstunden sind Gruppeninterventionen mit Erwachsenen, Einzelinterventionen mit Kindern oder jungen Jugendlichen, Familieninterventionen mit einer Kernfamilie, Fallbesprechungen, Visitenzeiten und Dokumentation im Krankenhausinformationssystem (KIS) berücksichtigt. Ausgewählte Angebotsbeschreibungen sollen einen praxisnahen Einblick in die Möglichkeiten und Grenzen einer motopädischen Familienintervention im beschriebenen Setting bieten. |  |
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Alexia Kaiser, Elisa Schnorr, Elke Opper
Tanzend zurück zum Körper – Wahrnehmungsförderung mit Kindern im Grundschulalter
In unserem Alltag sind wir stets digital mit anderen und zunehmend, mittels Self-Tracking, Smartwatch und diversen Apps, auch mit dem eigenen Körper verbunden. Die Fähigkeit, die eigenen Körpersignale auch ohne digital-quantifizierende Rückmeldungen zu spüren, den Körper mit den eigenen Sinnen wahrzunehmen, gerät dabei jedoch mehr und mehr in den Hintergrund. Gerade für Kinder ist die Förderung der Körperwahrnehmung, die eine echte Verbindung zum Körper stärkt, deshalb wichtiger denn je. Insbesondere die tänzerische Bewegung ermöglicht wertvolle Körpererfahrungen und fördert vielseitige motorische, psycho-soziale, kognitive und kreative Kompetenzen (Obermaier et al. 2024, S. 83). Dieser Auftaktbeitrag einer vierteiligen Reihe führt in zentrale Prinzipien der Körperwahrnehmungsförderung durch Tanz ein und skizziert eine Pilotstudie, die deren Implementierung in die Grundschulpraxis evaluiert.
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Gaby Tissot, Delia Bajy-Büchler
Im Team für das Kind Familien- und Umfeldorientierung in der Psychomotorik-Therapie
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Frank Francesco Birk, Sandra Mirbek
Zeitschriftenentwicklung der Praxis der Psychomotorik – Eine empirische Inhaltsanalyse zum 50-jährigen Jubiläum
Die Zeitschriftenanalyse der 200 Ausgaben mit 1.408 Artikeln der Praxis der Psychomotorik (1976–2025) zeigt einen langfristigen Schwerpunkt auf jüngeren Altersgruppen, vor allem im frühen Kindes- und Grundschulalter. Zentral bleibt über alle Jahrzehnte hinweg die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen, während andere Zielgruppen nur vereinzelt aufgegriffen werden. Insgesamt entsteht das Bild einer dynamischen und vielfältigen Fachlandschaft, die aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen aufgreift | |
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Gabriela Tissot, Delia Bajy-Büchler
Im Team für das Kind – Familien- und Umfeldorientierung in der Psychomotorik-Therapie
Dieser Fachartikel stellt Ergebnisse zweier kontrollierter Einzelfallstudien zu systemischen psychomotorischen Interventionen vor. Fall A fokussierte sich auf interprofessionelles Coaching mit der Lehrperson; Fall B nutzte familienorientierte Ansätze. Die Resultate belegen die Wirksamkeit der Arbeit an der Haltung von Bezugspersonen und den Interaktionsmustern. Daher sollte die Umfeld- und Familienarbeit als integraler und nachhaltig wirksamer Bestandteil der psychomotorischen Praxis etabliert werden. |  |
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Cornelia M. Kopelsky
Mädchen und Frauen mit ADHS
Buch-Tipp | |