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Aktuelle Ausgabe



Heft 3/2022



Stefanie Josefine Katzer

„Amadeus im Kopf“ – ein inklusives Tanztheaterprojekt mit Menschen mit Sehbehinderung

Eine intergenerative Theatergruppe macht sich auf die Suche, welche biografischen Erlebnisse W. A. Mozart zu seinen genialen Musikschöpfungen inspiriert haben könnten. Sie bieten Anlässe für unterschiedlichste Wahrnehmungs-, Bewegungs-, Tanz-, Musik- und stimmlich-sprachliche Erfahrungen, mit einem speziellen Augenmerk auf besondere Bedarfe der sehbeeinträchtigen Menschen. Ergänzt werden theoretische Hintergründe und praxisorientierte Tipps.



Horst Hofmann

Trotz Corona mit Freude unterrichten – Neurophysiologie macht Schule
Teil 4: Unterrichtspraxis auf neurophysiologischer Grundlage 2

Wenn die aktuelle Neurophysiologie in die Schule einzieht, können Lehrkräfte mit Freude unterrichten, weil sie das Verhalten ihrer Schüler*innen viel besser verstehen. Weil sie mit neuen pädagogischen Werkzeugen nicht gegen Gehirn und Nervensystem unterrichten, sondern diesen Systemen angepasst. Weil sie im Schulalltag kompetenter für sich selbst sorgen können. Mit einem neurophysiologischen Blick können sich Lehrkräfte außerdem der ernsten Gegenwart stellen, Lösungen für die anstehenden Probleme entdecken und am Ende ihren Unterricht neu begründen. Teil 1 (PdP, Ausgabe 04/2021) und Teil 2 dieser Fachartikelreihe (PdP, Ausgabe 01/2022) gaben einen ersten Einblick in die neurophysiologischen Grundlagen des Unterrichts. Im 3. Teil (PdP, Ausgabe 02/2022) wurde u.a. behandelt, mit welchen pädagogischen Werkzeugen Lehrkräfte am Stundenanfang zusammen mit ihren Schüler*innen eine Atmosphäre von Sicherheit aufbauen und mit welchen stressabbauenden Körperübungen sie ihre Schüler*innen unterstützen können. In diesem letzten 4. Teil werden Übungen vorgestellt, die den Stressabbau unterstützen können. Es wird gezeigt, wie diese und stressabbauende Übungen in ein Gesundheitstraining für Lehrkräfte und in den Unterricht integriert werden können. Anschließend wird vorgestellt, wie wir mit einem sozialen Training im Unterricht den vorderen Vagus unserer Schüler*innen stärken können. Abschließende Bemerkungen stellen die neurophysiologische Sichtweise in einen allgemeinen gesellschaftlichen Kontext.



Stephan Friebe

Systemsprenger
Was sie und Mitarbeitende brauchen

Mit dem Film „Systemsprenger“ von Nora Fingscheidt hat ein Begriff Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch gefunden, der Kinder und Jugendliche mit extremen Verhaltensweisen beschreibt, die scheinbar keinen passenden Platz in bestehenden Hilfesystemen finden. Was macht diese Menschen aus, was brauchen sie und wie können sie begleitet werden? Diesen Fragen geht Stephan Friebe nach und gibt Anregungen für die konkrete pädagogische Arbeit.



Frank Francesco Birk, Sandra Mirbek

Flucht, Geschlecht und Behinderung – eine intersektionale Perspektive

Menschen mit Fluchthintergrund sind seit der sogenannten Flüchtlingswelle Mitte der 2010er Jahre Thema der Psychomotorik/Motologie (u. a. Birk 2016/2018; Birk & Mirbek 2017; Schmidt 2018). Die Zielgruppe wirkt auf den ersten Blick gleich, jedoch sind in den 2010er Jahren größtenteils Jugendliche/junge Männer geflüchtet, während es heute vorwiegend Frauen mit ihren Kindern sind. In diesem Beitrag wird die Intersektionalität verschiedener Diversitätskategorien wie Geschlecht und Behinderung im Kontext von Flucht thematisiert sowie auf die psychomotorisch-motologische Entwicklungsbegleitung nach Fluchterfahrungen eingegangen. Bedeutsam ist hierbei, dass die Betrachtung von Flucht und anderen Diversitätskategorien einem dynamischen Wandel unterliegt, auf welchen sich die Psychomotorik/Motologie immer wieder neu einstellen muss.



Cornelia Schlick, Heidi Lindner

„Mach mit – werd’ Murmel-Fit“
Grundlagen der Bewegungsförderung in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen

Die heutige Lebenswelt lässt Kindern wenig Möglichkeiten zu selbstaktiven Bewegungserfahrungen. Der pandemiebedingte Mangel an kindgerechtem, sozialem Miteinander und hoher Medienkonsum erfordern gezielte Bewegungsangebote. Das „Murmel-Fit“-Konzept der Unfallkasse Nord bietet pädagogischen Fachkräften eine Vielzahl von lustvollen und spielerischen Bewegungsaufgaben in Form eines Bewegungskalenders und der Karteikartenbox „Murmels-Geräte-Welt“.



Rupert Schoch

Schicksalspiel Fangen
„Fang mich doch, du Eierloch!“

Es scheint, als sei das Fangspiel der Anfang aller Beziehungen und Interaktionen: Was kannst du mit mir anfangen? Bin ich wertvoll für dich, als Beute im Spiel, als Jäger, der mir folgt, der sich auf meine Spur macht, um mich zu erwischen, zu ticken. Im Fangspiel folge ich und werde verfolgt – Beziehungen zueinander werden im Raum durch Bewegung sichtbar und deutlich. Schaff ich es zu entkommen, das Spiel aufrecht zu erhalten, sodass der Fänger echt sich um mich bemühen muss, tut er das oder lässt er mich links liegen?
Das Spiel beantwortet viele Fragen zu den Verhältnissen, Beziehungen und Wertschätzungen untereinander und sorgt mit seinen zumeist einfachen Regeln in kurzer Zeit für radikale Perspektivwechsel. Es ist offen für Rollen, für Möglichkeiten, das eigene Sein zu experimentieren, Risiken und Verunsicherung ohne echte Not zu erleben, und es ist ein Spiel, welches nur Menschen braucht und die Teilnehmenden miteinander verbindet, weil es um nichts anderes geht – als um sie als Personen. Es geht um Sehen und Gesehen werden – wie fast immer im Leben.



Manuela Rösner

1, 2, 3 – das ist Fexerei!
Psychomotorische Förderung exekutiver Funktionen

Psychomotorische Entwicklungsförderung mit dem Fokus auf die Exekutiven Funktionen ist vor allem bei Kindern empfehlenswert, denen es schwer fällt, aufmerksam und konzentriert zu sein, das sozial-emotionale Verhalten zu regulieren und sich Dinge über einen Zeitraum zu merken.
Mit einfacher aber klarer Struktur, der Möglichkeit der Selbsteinschätzung und Reflexion sowie der Möglichkeit zum Rückzug können Kinder ihre Stärken erkennen, ihr eigenes Verhalten (versuchen zu) regulieren und Sozialkompetenzen erwerben bzw. erweitern.



Vorschau: Heft 4/2022

Hans Jürgen Beins
Überraschend alltäglich! Alltagsmaterialien in der Psychomotorik


Andrea Erkert
Kinder brauchen Lernspaß


Natalie Küpper
Der RAUM im Raum – Räume nutzen: Erfahrungen aus der Praxis


Leonie Derksen
Steigen und Klettern in der Psychomotorik – Warum wollen Kinder hoch hinaus und welche Klettermöglichkeiten bietet die Psychomotorik?


Andrea Dincher, Silke Holz, Elisa Munkes
Psychomotorik in der Grundschule? Mit Super Mario kein Problem!


Laura Klocker, Denise Rohleder
Lucky Motion – Implementierung eines niedrigschwelligen Bewegungsförderungsangebots an Förderschulen


Frank Francesco Birk, Sandra Mirbek
No Body is perfect: Anti-Bodyshaming-Maßnahmen in der Psychomotorik/Motologie



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