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Aktuelle Ausgabe



Heft 6/2022



Hanna Heinrich, Julian Fellner, Julian  Fellner, Julian Fellner

Ambidextrie in TeamsWie Vielfalt in der ergotherapeutischen Praxis genutzt werden kann

Erwartungsvolle Patient:innen, Zeitmangel, ein diverses Team mit verschiedensten Werte- und Arbeitsvorstellungen – die Herausforderungen für ergotherapeutische Fachkräfte sind heutzutage so vielfältig wie die Praxen selbst. Ein Grund zu verzweifeln? Keineswegs! Denn in eben dieser Vielfalt steckt enormes Potenzial – sagt die neueste psychologische Forschung. Lesen Sie hier, wie das Konstrukt der Ambidextrie helfen kann, dieses Potenzial zu entfalten. Denn nur wenn es gelingt, Bewährtes zu bewahren und sich gleichzeitig den Anforderungen der modernen (Arbeits-)Welt agil anzupassen, können Ergotherapie-Praxen Nutzen aus der Vielfalt ziehen, zugunsten jedes Einzelnen und des gesamten Teams.



Christine Warmuth

Wertschätzend miteinander umgehen – wie geht das?Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. Marshall Rosenberg

Gewaltfreie Kommunikation – im englischen Non Violent Communication – ist eine Kommunikationsmethode, die in den 70er Jahren von dem US-amerikanischen Psychologen Dr. Marshall Rosenberg entwickelt wurde. Dieser wuchs in einem innerstädtischen Viertel Detroits auf und wurde dort täglich mit Gewalt konfrontiert. Seine Erfahrungen motivierten ihn, Psychologie zu studieren und sich mit den Ursachen von Gewalt auseinanderzusetzen. In seinem Studium sensibilisierte ihn der Soziologe Michael Hakeem für Formen struktureller Gewalt, der Psychologe Carl Rogers ermöglichte ihm einen Blick auf konstruktive Formen von Zwischenmenschlichkeit. Später entwickelte Rosenberg aus einer tiefen Motivation heraus, zum Frieden in der Welt beitragen zu wollen, die Gewaltfreie Kommunikation (GFK). Dieser Fachartikel führt in die Methode ein und zeigt unterschiedliche Einsatzfelder auf.



Sara Mohr, Karina Kloos, Karina  Kloos, Karina Kloos

Ergotherapie und Ableismus – Ein Aufruf zum Perspektivwechsel

„Patient*innen fühlen sich von medizinischem, pflegerischem und therapeutischem Personal nicht respektiert. Diskriminierende Kommunikation äußert sich in der Nichtberücksichtigung der Patient*innen und der reinen Ansprache der Begleitpersonen vor allem bei Menschen mit Behinderungen. Die Kommunikation wird dabei maßgeblich durch negative Zuschreibungen, Vorurteile und Stereotype gegenüber Menschen mit Behinderungen beeinflusst, die sich auch auf die Behandlungsqualität auswirken. (Bartig et al. 2021)“ So lautet das Fazit einer Studie im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes von 2021. Wenn Sie beim Lesen dieses Abschnitts einen gewissen Widerstand verspürt haben, sich vielleicht dachten „Aber doch nicht wir Ergotherapeut*innen! Wir helfen doch unseren Klient*innen, wir diskriminieren doch niemanden!“, dann ist dieser Fachartikel speziell für Sie geschrieben.



Steffen Kersken

Lehrreich, spannend und abwechslungsreich – Die Ergotherapie in der Psychiatrie

Die Tätigkeit als Ergotherapeut in der Psychiatrie bietet eine Vielfalt an Arbeitsfeldern in den verschiedensten Einrichtungsformen mit unterschiedlichsten Menschen und Patientenbildern. Ergotherapeuten werden in Tageskliniken, Rehakliniken, Praxen, via Hausbesuch oder Werkstätten eingesetzt. Die Arbeitsfelder sind ähnlich breit gefächert wie die Arbeitstherapie, kognitive Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologie, Suchtbereich, Traumapsychologie und Bereiche mit Hirnleistungstraining. Kein Tag verläuft wie der vorherige, jede Therapieeinheit kann sich unterschiedlich entwickeln, weshalb das psychiatrische Arbeiten für den Therapeuten selbst lehrreich, spannend und abwechslungsreich verlaufen kann. Psychiatrie steht deshalb für Vielfalt und bietet jedem Ergotherapeuten die Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln, die in allen weiteren Fachbereichen der Ergotherapie genutzt werden können. Der tägliche Umgang mit Menschen schult das eigene therapeutische Verhalten, nutzbare Praxis und Persönlichkeitsreifung, denn auch in der Neurologie, Arbeitstherapie, Geriatrie oder Pädiatrie entwickeln Menschen Ängste oder depressive Stimmungen. Ein schöner Spruch bestätigt sich immer wieder: "Beim Arbeiten in der Psychiatrie lernt man fürs Leben!"



Jörg Bungart

Unterstützte Beschäftigung und Jobcoaching – Bilanz und Perspektiven

Unterstützte Beschäftigung ist ein inklusives und personenzentriertes Konzept zur Teilhabe am Arbeitsleben. Es setzt an den Stärken, Interessen und Potentialen der Person an. Zugleich werden die Anforderungen von Betrieben analysiert. Beide Seiten sind im Rahmen eines Passungsprozesses und unter Rückgriff auf die Methode Jobcoaching aufeinander abzustimmen. Die grundlegenden Elemente des Konzepts können in verschiedenen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben eingesetzt werden. Studien belegen die positiven Wirkungen und verweisen auf notwendige Voraussetzungen dazu.



Florian Hockenholz

Chronischer Schmerz –Meine aktuelle, therapeutische Strategie

Seit fast 25 Jahren arbeitet der Autor mit „chronischen Schmerzpatienten“. Seine therapeutische Strategie hat sich in diesen Jahren häufig verändert und vom Trend der passiven Osteopathie bis hin zu der zu 100 Prozent aktiven Therapie waren alle Extreme mit dabei. Nach den vielen Jahren hat sich für den Autor gezeigt, dass Extreme keine Lösung sind. Heute setzt er bei seinen Patienten eine Mischung aus passiven und aktiven Maßnahmen ein – immer mit dem Ziel, dass seine Patienten möglichst bald ihre gesamte Therapie aktiv und vor allem selbstständig zuhause ausführen können. Wichtiger als die therapeutischen Verfahren ist es ihm, den Überblick zu behalten. Dafür arbeitet er nach einem übersichtlichen Schema, das in diesem Beitrag vorgestellt wird.



Anne Matiatos

Emotionale Ersthilfe und Stressregulation im Therapiealltag mit EmotionAid(R)

EmotionAid® findet im deutschsprachigen Raum Einzug. In diesem Beitrag werden deren fünf Schritte und die zu Grunde liegenden neurobiologischen Wirkmodelle erläutert. Die Anwendungsmöglichkeiten als effektives Selbstfürsorge-Werkzeug für die eigene Psychohygiene zur Vorbeugung von Compassion Fatigue und Burnout sowie als Unterstützung der Stressregulation von Patienten werden vorgestellt. Zuletzt wird auf die Grenzen und Ausbildungsmöglichkeiten dieser Technik hingewiesen.



Vorschau: Heft 1/2023

Margarete Stöcker
Mimikresonanz® Ergotherapie


Fabian Heringhaus
Edukative Verfahren – Patientenedukation im Zentrum des ergotherapeutischen Prozesses


Maria Schläffer
Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Ergotherapie mit Pferd und klassischer Ergotherapie


Udo Blinzig
Das komplexe Beschwerdebild der Schulter


Jutta Richter
Chronischer Schmerz im biopsychosozialen Kontext


Stefan Andrech
Behandlung von Stressbelastungen mithilfe ressourcenorientierter Körpertherapie


Ruth Wetzel
Rituale und Gewohnheiten bei Demenz, Teil II: Praxisbeispiele



(Themenänderung vorbehalten)
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