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Artikelinformationen


Bildung mit „Durchblick”
Bildung mit „Durchblick”
Ein visuelles Wahrnehmungsprogramm zur Lernunterstützung

2011, 176 S., farbige Abb., Beigabe: Vorlagen zusätzlich auf CD-ROM, Groß-Format DIN A4, Klappenbroschur

Zielgruppen: Alter: 6-12

Dorothea Beigel / Juliane Giesbert / Christina Reichenbach / unter Mitarbeit von Daniela Krause / unter Mitarbeit von Ingo Bertram
ISBN: 978-3-938187-70-8
Bestell-Nr.: 9420


19,95 Euro / 32,30 CHF

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Wahrnehmungsfähigkeiten (v.a. im vestibulären, visuellen und auditiven Bereich) sind grundlegend für erfolgreiches Lernen in der Schule. Nichtsdestotrotz werden Beeinträchtigungen der Wahrnehmungen oftmals nicht erkannt, was zur Folge haben kann, dass verminderte Leistungen fälschlicherweise anderen, schulalltäglicheren Ursachen, wie dem Mangel an Leistungsvermögen oder -bereitschaft, zugeordnet werden. Dies kann auf Dauer zu Frustrationen und Stigmatisierungen bei Kindern führen.

Angelehnt an das Gleichgewichtsprogramm „Bildung kommt ins Gleichgewicht“ von Dorothea Beigel wurde dieses Förderkonzept zur visuellen Wahrnehmung „Bildung mit Durchblick“ entwickelt, das auf natürliche und praxisnahe Weise die visuelle Wahrnehmung stärkt und sich systematisch in den alltäglichen Unterrichts- und Förderalltag integrieren lässt.

Das Konzept ist so aufgebaut, dass empfehlenswerterweise zwei Aufgaben an einem (Schul-) Tag im Zeitraum von 1-3 Minuten durchgeführt werden können. Das Aufgabenprinzip lehnt sich an das altbekannte Spiel „ich sehe was, was du nicht siehst“ an. Das Spiel mit dem Verstecken und Entdecken von Gegenständen, mit der Aufmerksamkeit, der Neugier und der Fantasie der Kinder bietet sich dabei in besonderem Maße an, um Farben, Formen, Positionen und räumliche Beziehungen sowie Details oder unterschiedliche Blickwinkel zu präsentieren und zu thematisieren.

Das Förderprogramm richtet sich an alle pädagogischen und therapeutischen Fachkräfte, insbesondere Lehrer, die mit Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren arbeiten.

(Dieses Buch ist im Rahmen des Projektes „Schnecke – Bildung braucht Gesundheit“ in Zusammenarbeit des Hessischen Kultusministeriums, der Evangelischen Fachhochschule R-W-L in Bochum sowie der Leibniz Universität Hannover (Institut für Sonderpädagogik) entstanden.)
„Mit der Betrachtung von Bilderbüchern wird die Liebe von Kindern zu Literatur und ihre Fähigkeit, Geschichten zu verstehen, gefördert. Weniger beachtet wird oft, dass damit auch eine Stärkung der visuellen Wahrnehmungsfähigkeit einher geht. Auch hier werden im Vorschulalter wichtige Grundlagen für erfolgreiches Lernen gelegt.
Wer sich dieser Zusammenhänge bewusst ist, wird das vorliegende Buch mit besonderem Interesse ansehen. Die Autoren bieten ein Förderprogramm für die (möglichst) tägliche Übung von Kindern. Sie zeigen die Zusammenhänge zwischen visueller Wahrnehmung und Lernen auf, beschreiben die Abläufe bei Wahrnehmungsprozessen und verweisen auf diagnostische Verfahren. Umfangreiches Bild- und Aufgabenmaterial wird durch vielfältige methodische Hinweise für deren Einsatz ergänzt. Die Anwendung des Programmes und die Art der Durchführung wird sehr klar beschrieben, auf mögliche Widerstände verwiesen. Der riesige Fundus an Aufgabenstellungen bietet die Grundlage für die Durchführung. Das Buch bietet eine sehr gut verständliche Anleitung zur Förderung und wird deshalb den Pädagogen Sicherheit bei ihrer Arbeit geben.
Besonders hervorzuheben ist, dass der Leser stets in die Lage versetzt wird, die durchgeführten Übungen einzuordnen. Er wird eingeführt, kann nachlesen oder wird auf weitere Informationen verwiesen. Das ermöglicht natürlich die entsprechende Fachlichkeit.
Es scheint sehr interessant, die Erfahrungen aus diesem Förderprogramm auf die tägliche Arbeit mit Bilderbüchern zu übertragen. Zwar wäre die Förderung dann nicht ganz so systematisch, aber sie würde auch stärker ganzheitlich wirken und dann eine ganz andere Wirkung entfalten.“ AG Jugendliteratur & Medien der GEW

“Der Band stellt ein Förderkonzept zur visuellen Wahrnehmung vor, das sich in den alltäglichen Unterrichts- und Förderalltag integrieren lässt. Es lehnt sich an das Spiel “Ich sehe was, was du nicht siehst” an und animiert Kinder, Farben, Formen, Positionen und Details aus verschiedenen Blickwinkeln wahrzunehmen.
Das Buch bietet Arbeitsmaterial in Form von Abbildungen und Aufgaben verschiedener Schwierigkeitsstufen und Motivreihen. Eine CD enthält Blanko-Aufgaben, um Übungen abzuändern, und ein Programm, um Ideen zu erweitern. Arbeitsmaterial und Aufgabenvariationen füllen etwa 5 Schulwochen, in denen die Kinder gemeinsam intensiv an ihrer Wahrnehmung arbeiten können. Das Programm lässt sich auch in Einzelbehandlungen durchführen, die Erfahrung zeigt jedoch, dass Kinder in einer Gruppe effektiver lernen, da sie voneinander lernen und ihr Selbstbewusstsein stärken.
Ein ideales Buch für pädagogische und therapeutische Fachkräfte, um die visuelle Wahrnehmung im Unterricht - vor allem in Grundschulklassen - zu fördern.
Auch erfahrenen Ergotherapeuten bietet es zusätzliches Therapiematerial.” Cassandra Römer, ergopraxis

„Die Autorinnen betonen im Vorwort: Der enge Zusammenhang zwischen Bildung, Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung ist unumstritten. Nicht umsonst nehmen Bewegung und Wahrnehmung in einem umfassenden Gesundheitsbegriff einen zentralen Stellenwert ein. Ist doch eine der entscheidenden Grundvoraussetzungen für erfolgreiches Lernen eine gut funktionierende Wahrnehmungsfähigkeit. Treten hier Entwicklungsverzögerungen auf, sind Lern- und Leistungsbeeinträchtigungen häufig die Folge. Sie vermindern Wissenserwerb, erschweren oder verhindern Schulabschlüsse und beeinträchtigen somit die gesamte Persönlichkeitsentwicklung eines jungen Menschen. Das Projekt ‘Schnecke – Bildung braucht Gesundheit’ ist ein interdisziplinäres Verbundprojekt zwischen dem Hessischen Kultusministerium, Arbeitsgebiet Schule & Gesundheit (Projektleitung D. Beigel) der Hochschule Aalen (Studiengang Augenoptik und Hörakustik, Prof. Dr. E. Hofmann), der Leibniz Universität Hannover (Juliane Giesbert & Prof. Dr. Christina Reichenbach) und der Ev. Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (Prof. Dr. C. Reichenbach). Zur Förderung von Kindern im Grundschulalltag wurde bereits das Programm ‘Bildung kommt ins Gleichgewicht’ von Dorothea Beigel entwickelt. Nun schließt sich mit dem vorliegenden Buch ‘Bildung im Durchblick’ das Förderprogramm zur visuellen Wahrnehmung an.“ Oliver Neumann, lehrerbibliothek.de
Leseprobe 1
          
  Leseprobe 1

  Inhaltsverzeichnis

  Vorwort

Dorothea Beigel, Dipl. Sozialpädagogin und Lehrerin ist beim Hessischen Kultusministerium, Arbeitsgebiet Schule& Gesundheit tätig. Sie arbeitete 24 Jahre als Klassen- und Fachlehrerin in verschiedenen Schulformen bevor sie anschließend zehn Jahre im Staatlichen Schulamt für die neurophysiologische Entwicklungsdiagnostik, Einzel- und Gruppenförderung von Kindern und Jugendlichen mit Lern- und Verhaltensschwierigkeiten zuständig war.
Im Rahmen Ihrer jetzigen Tätigkeit ist sie Projektleiterin des Projektes „Schnecke – Bildung braucht Gesundheit“, das in Kooperation des Hessischen Kultusministeriums, der Hochschule Aalen und der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe Bochum durchgeführt wird.

Juliane Giesbert ist staatlich geprüfte und anerkannte Erzieherin, staatlich geprüfte Motopädin und integrative Lerntherapeutin. Sie hat Lehramt für Sonderpädagogik an der Leibniz Universität Hannover studiert und absolviert derzeit ihren Vorbereitungsdienst (Referendariat) an einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Sie hat seit 15 Jahren Berufserfahrung in der Jugendhilfe, Lernförderung, Lerntherapie und Psychomotorik mit Kindern im Alter von sechs bis 18 Jahren. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit sind bewegtes Lernen, Erlebnispädagogik und Schwarzlichttheater.

Prof. Dr. Christina Reichenbach ist Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Psychomotorik). Sie arbeitet nach langjähriger praktischer Tätigkeit als Psychomotoriktherapeutin inzwischen an der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum sowie am Ernst-Kiphard-Berufskolleg, Fachschule für Motopädie, in Dortmund. In Bochum hat sie die Professur für Heilpädagogik mit dem Schwerpunkt Förderung, Bildung und Integration von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung inne.
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