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Artikelinformationen


Kundige Menschen sind HeldInnen
Kundige Menschen sind HeldInnen
Lösungs- und ressourcenorientierte Arbeit Einblicke - Orientierungen - Möglichkeiten (Teil 3 der Trilogie: Inhalte aus Teil 1 und 2 in einen umfassenderen theoretischen Rahmen gestellt, mit konkretem Praxisbezug))

2012, 128 S., Format 11,5x18,5cm, Klappenbroschur Ladenpreis aufgehoben – an Buchhandel nur ohne Rabatt

Autor: Jürgen Hargens
ISBN: 978-3-86145-339-0
Bestell-Nr.: 8575

8,00 Euro / 13,00 CHF

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Dies ist ein Buch über eine Haltung in der Psychotherapie, die der Autor sich im Laufe seiner langen Berufsjahre angeeignet hat, und darüber, ob und wie solche Haltungen lehr- und lernbar sein können und sich in konkretes Handeln umsetzen lassen.

Ein Buch über Psychotherapie muss sich immer auch ein paar grundsätzlichen Fragen stellen und diese beantworten. Dabei handelt es sich vor allem um Antworten auf solche Fragen, die von Foerster als „unentscheidbar“ bezeichnet. „Warum? Einfach weil die entscheidbaren Fragen schon entschieden werden durch die Wahl des Rahmens, in dem sie gestellt werden, und durch die Wahl von Regeln, wie das, was wir ‚die Frage’ nennen, mit dem, was wir als ‚Antwort’ zulassen, verbunden wird“. Das betrifft zum einen die Frage, was denn eine „psychische Störung“ ist und zum anderen die Frage, was „Psychotherapie“ ist und wie sie wirkt.
Darauf gibt es sehr unterschiedliche Antworten, und Hargens gibt hier seine ganz persönlichen, in denen sich seine praktischen Erfahrungen widerspiegeln.
Grundlage des Verständnisses sind konstruktivistische Ideen und deren Umsetzung im psychotherapeutischen Feld im Rahmen systemisch-lösungsorientierter Ansätze.

Bei aller Notwendigkeit, das eigene Konzept zu beschreiben, ist der Autor sich durchaus bewusst, dass es sich letztlich um persönliche Präferenzen – um nicht zu sagen: Vorurteile – handelt, denen er anhängt. Dabei stützt er sich immer wieder auf theoretische Arbeiten, empirische Ergebnisse und praktische Erfahrungen.
Deshalb soll dieses Buch auch keine Einführung in systemisch-lösungs-ressourcenorientierte Arbeit sein, sondern Hargens konzentriert sich darauf, etwas dazu zu schreiben, wie er diese Grundideen in therapeutisches Handeln umsetzt oder sich in Aus- und Weiterbildungen darauf bezieht.
Das bestimmt auch den Aufbau dieses Buches: zunächst etwas Grundsätzliches, dann einige „Phasen“, die er durchlaufen hat und dann Beispiele und Anregungen, wie ein konkretes Vorgehen bei ihm aussieht.

Siehe auch B 8342 und B 8346
„Jürgen Hargens, der große Meister der kleinen Form, befasst sich in seinem neuen gehaltvollen Büchlein zunächst mit den Grundlagen systemischer psychotherapeutischer Arbeit. Rückblickend skizziert er zu Beginn kurz den paradigmatischen Quantensprung in den 80-er Jahren: das lösungsorientierte Vorgehen nach Steve de Shazer und Insoo Kim Berg. Lösungen zu konstruieren, statt Probleme zu analysieren führte eine andere Art ein, mit KlientInnen zu sprechen. Dieser Blick auf KlientInnen sucht nicht nach Ursachen und Diagnosen, sondern findet die problemsystemerhaltenden Faktoren und dessen nützliche Funktionen.
Auf 121 Seiten fächert Jürgen Hargens Themen wie Wirksamkeit, Kompetenzen, Ziele, Sprache auf. Alle Kapitel sind getragen von dem tiefen Respekt vor der Kundigkeit der KlientInnen, die Hargens paradigmatisch als ExpertInnen ihres eigenen Lebens sieht.
Zum Abschluss dieses leicht zu lesenden Buches erinnert er an einen mahnenden Ausspruch de Shazers: ‚Das Nutzen der Kundigkeit scheint einfach, was nicht gleichzusetzen ist mit der Idee, dass die Arbeit deshalb auch leicht sei. Es ist bleibt harte Arbeit – auf beiden Seiten’. (S.117). Hargens beweist wieder einmal seine Kunst, diese harte Arbeit der Heldinnen auf beiden Seiten mit leichter Hand zu präsentieren.“ Elisabeth Kandziora, ZSTB

„Dies ist ein preisgünstiger und -werter Detailreiseführer für gelingende, hilfreiche und professionelle Therapie- und Beratungsgespräche. Der Psychologische Psychotherapeut, Supervisor, Lehrtherapeut und Autor vieler Fachpublikationen Jürgen Hargens hat in diesem kleinen, handlichen Buch seine Erfahrungen gut gebündelt zu einem tragfähigen Gepäckstück, welches man gerne auf den verschiedenen Zugangswegen zu den Menschen mit besonderen Anliegen und Problemen nutzen mag.
Dabei beschreitet er einen konsequent lösungs- und ressourcenorientierten Weg und vermittelt immer wieder mit klaren Sprüngen in die Metaebene, warum er wie bei bestimmten Situationen im Beratungskontext vorgeht.
Dabei fokussiert er mal auf das Reframen (Umdeuten) oder auf die gezielte Verwendung von Begriffen, ein anderes Mal lenkt er den Blick auf die genaue Auftrags- bzw. Zielklärung sowie die grundlegende Wertschätzung. Überhaupt bildet die Wertschätzung das Grundrüstzeug für die Arbeit in der systemisch-lösungs- und ressourcenorientierten Beratung und Therapie, so wie sie Jürgen Hargens versteht.
Die "unkonventionelle Schreibe" von Hargens ist dabei ausgesprochen hilfreich und zeigt, dass es ihm nicht so sehr um ein akribisches, technisches Vorgehen geht, sondern das Respekt, Wertschätzung sowie Klar- und Offenheit ausgesprochene Grundlagen seiner Arbeit darstellen, ohne die alle "Rafinessen" systemischer Techniken nichts wert sind.
Dies wird auch schon im stichwortartigen Inhaltsverzeichnis (Grundlagen - Grundfragen / Wirksamkeit / Anders denken / Kompetenzen / Ziele / Sprache/ u.v.m.) deutlich.
Im Gesamten ist das Buch eine ausgesprochen kompetente Quintessenz eines langjährigen, lösungsorientierten Wirkens und wird insbesondere den Menschen eine hilfreiche Lektüre sein können, die in ihrer systemischen Ausbildung fortgeschritten sind oder schon als systemische Berater/-innen bzw. Therapeuten/-innen professionell arbeiten. Dann sind nicht nur die Ratsuchenden kundig, sondern zugleich auch die Unterstützer/-innen!“ Detlef Rüsch, amazon.de

„Jürgen Hargens erzählt uns von seiner professionellen Entwicklung und ihren Phasen, von Sprüngen und Umwälzungen durch das Studium systemischer Literatur Ende der 70er Jahre. In einfachen Sätzen wird deutlich, wie sich große komplexe Ideen in kleinen therapeutischen Anstößen und Handlungsschritten in der Arbeit mit kundigen Menschen breit machten – in der konsequenten Bezeichnung seines Gegenübers in der therapeutischen Arbeit als ‚kundigen Menschen’ kommt der Kern, die grundsätzliche professionelle Haltung – Wertschätzen und Respektieren – zum Ausdruck: ‚Ich habe die Erfahrung gemacht – meine Konstruktion –, dass es sich bewährt, etwas zu tun und bei diesem Tun zugleich die Unterschiedlichkeit der Menschen zu respektieren und zu würdigen.’ (S. 29).
Mich hat an Jürgen Hargens Texten immer schon beeindruckt, wie es ihm gelingt, die respektvolle und wertschätzende Haltung für mich als Leserin spürbar werden zu lassen. Er macht das, indem er beschreibt, wie er Haltung ganz kleinschrittig in konkrete Handlungen übersetzt. Das macht dieses Buch aus, die Erzählungen, wie fast unmerklich ‚große’ theoretische Grundlagen und Ideen in seine Fragen münden und wie die kundigen Menschen dann antworten, wie er eine andere Rahmung anbietet, Möglichkeitensprache im Konjunktiv, ein vor den kundigen Menschen geführter Meta-Dialog … die Selbst’“ (S. 83) des nicht zu schnell Verstehens. Jürgen Hargens bleibt dabei bescheiden, als Therapeut in Bezug auf die Wirksamkeit seines Tuns, als Autor, indem er erzählt, was beim einfachen und nicht leichten (im Sinne Steve de Shazers) Arbeiten mit kundigen Menschen geholfen hat.
Es ist ein kleines ‚großes’ Buch geworden. Wenngleich nicht das erste Hargens-Buch, das ich gelesen habe, ich habe mir diesen zum Jus verdickten Hargens-Saft angeregt und mit Gewinn für meine eigene professionelle Haltung zu Gemüte geführt und ich vermute, dass die Beschäftigung nachhaltige Auswirkungen auf mich haben könnte – welche, wird sich noch zeigen. Ein Buch also für alle Phasen der professionellen Entwicklung (S. 15ff.), von der Laienhelfer-Phase (S. 16) bis zur ‚senior professional phase’ (S. 17).“ Cornelia Tsirigotis, systhema
Leseprobe 1
          
  Leseprobe 1

  Inhaltsverzeichnis

  Vorwort

Jürgen Hargens, Jahrgang 1947, Psychologischer Psychotherapeut, Fortbilder, Supervisor und Lehrtherapeut, eigene Praxis seit 1979, Gründer (1983) und Herausgeber (bis 1992) der Zeitschrift für systemische Therapie, Gesellschafter beim Flensburger Institut für systemisches Arbeiten (F.I.S.A.), Lehrbeauftragter der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien, Mitarbeiter verschiedener Fachzeitschriften und Autor/Herausgeber zahlreicher Publikationen.
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