Seitenanfang
Der Artikel wurden in Ihren Warenkorb gelegt

 



Katalog 2019

Sie können unseren
Katalog herunterladen oder KOSTENLOS per Post bestellen

zum Katalog





Unsere Lieferung ist für Privatpersonen portofrei.
(Konditionen für Händler bitte gesondert anfordern)


Verschlüsselte Kommunikation
Bei uns kaufen
Sie sicher ein.

  
 

verlag modernes lernen Borgmann GmbH & Co. KG

Drucken

Artikelinformationen


Psychotherapie und Medizin: oder Zusammenarbeit – ein wenig anders ...
Psychotherapie und Medizin: oder Zusammenarbeit – ein wenig anders ...
Skizzen eines erfolgreichen Modells

2008, 112 S., Format 11,5x18,5cm, fester Einband Ladenpreis aufgehoben – an Buchhandel nur ohne Rabatt

Autor: Jürgen Hargens / Bengta Hansen-Magnusson / Ernst Hansen-Magnusson
ISBN: 978-3-86145-303-1
Bestell-Nr.: 8345

8,00 Euro / 13,00 CHF

Anzahl


Merkzettel


Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.
Unsere Lieferung ist für Privatpersonen portofrei.
(Konditionen für Händler bitte gesondert anfordern)




  Bestellung per Fax

Praxisnah, verständlich, informativ berichten die AutorInnen über ein „etwas anderes“ Modell der Zusammenarbeit zwischen Psychotherapie und Medizin, das sich inzwischen 16 Jahre in der Praxis bewährt hat. Ein Bericht, der zum Nachdenken anregt und der zeigt, dass auch „andere Modelle“ möglich sind – und das auch erfolgreich und kostengünstig.
“Hier wird ein seit 1997 erfolgreiches Modellprojekt skizziert, das die Sinnhaftigkeit einer intensivierten interdisziplinären Zusammenarbeit von ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen belegt.
Zuerst werden die theoretischen Hintergründe des Projekts mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis dargestellt und das Verständnis des dahinter liegenden systemisch konstruktivistischen Prinzips mittels Reflexionsfragen gefördert.
Somit erhalten ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen implizit Anregungen, um den KlientInnen künftig in einem gleichberechtigten Trialog zu begegnen. Diese Skizze kann vor allem für ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen eine Bereicherung darstellen, aber durch seine Effizienz auch Vertreter des allgemeinen Gesundheitswesens interessieren.” Diana Flory, PiD

“Das Buch schildert eine besondere Form der Zusammenarbeit eines niedergelassenen Hausärzteehepaares mit einer großen landärztlichen Praxis in der Nähe einer größeren Stadt und eines niedergelassenen systemisch orientierten Psychotherapeuten. im Kapitel »Wozu dieses Buch?« wird kurz die Entstehungsgeschichte geschildert und mit einem systemtheoretisch untermauertem Blick in die Zukunft versehen.
Was mir neben der beschriebenen Haltung an dem Buch besonders gefällt, sind die gute Lesbarkeit (bei den vielfältigen, vor allem sprachlichen Differenzierung kein Automatismus), der starke praktische Bezug, die bestechende Einfachheit des organisatorisch-technischen Aufwands und damit der Praktikabilität und die grundsätzlich wohlgesinnte Haltung den Patienten, Klienten oder Kunden gegenüber. Die jedem Kapitel hintangestellten Fragen können der eigenen Reflexion sehr dienlich sein - ja und nicht zuletzt die ansteckende Wirkung des Modells.“ Heinz-Georg Löffler, KONTEXT


„Viele Anstöße. Neues Denken. Neue Praxis.
»Psychotherapie und Medizin« – das klingt nicht sehr spannend. Aber wenn man hineinliest, dann packt einen dieses Buch. Zwei Welten begegnen sich. Die Welt des Hausarztes, des Allgemeinmediziners und die des Psychotherapeuten. Die Welt des Ergebnisses. Der Wunsch des Patienten nach schneller Veränderung, Besserung. Und andererseits die Welt des Therapeuten, die Welt der Zeit, der Dauer, des Ruhe bewahren. Der Geduld.
Wer kennt das nicht? Es geht mir nicht gut, ich fühle mich krank und gehe zum Arzt. Der Hausarzt notiert Symptome und verweist an einen Facharzt. Aber ich habe das Gefühl, da ist noch etwas anderes. Dahinter. Nur klassifizieren lässt es sich nicht.
Der Psychologe Jürgen Hargens und das Hausarzt-Ehepaar Hansen-Magnusson machen einen Vorschlag: Setzen wir uns doch zusammen – Patient, Hausarzt und Psychologe. Gehen wir weg von den einzelnen Symptomen. Suchen wir nach den Gründen dahinter. Voraussetzung ist: Gegenseitiger Respekt. Keiner bestimmt allein. Keiner hat per se die Lösung. Jeder darf reden, auch der Patient. Jeder wird ernst genommen. Und der Patient wird über den neuen Rahmen informiert, in dem er behandelt wird. Alles, was von den Profis über ihn gesagt wird, wird in seiner Anwesenheit gesagt.
Dafür müssen sich beide verändern, Hausarzt und Psychologe. Das Verhältnis zum Patienten wird überdacht. Verbreitete Haltungen werden in Frage gestellt. Zum Beispiel wird die für Ärzte vertraute »compliance« aus Sicht eines Patienten relativiert: »Compliance heißt, das Zeug auch zu nehmen, dass die Halbgötter in Weiß angeordnet haben.«
Das gemeinsame Gespräch versucht von der Dichotomie richtig/falsch wegzukommen. Stattdessen wird respektiert, dass jede Wahrnehmung vom Standpunkt, von der Perspektive des Betrachters bestimmt wird. Jeder hat also – aus seiner Sicht – recht mit seiner Wahrnehmung.
Die jetzt gemeinsam agierenden Akteure bemerken, wie sie »bewusstlos« in ein Konkurrenzspiel geraten. Sie beschließen, ihre jeweiligen Kompetenzen zu definieren und voneinander abzugrenzen.
Eine spezifische Form von Respekt, von Einfühlung ist wichtig für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Stefan Jung hat das so formuliert: »Die Welt durch die Augen anderer zu sehen bedeutet, andere nicht als Objekt wahrzunehmen, sondern gemeinsam mit ihnen aktiv zu erforschen, was die Grundlagen unserer Denkkategorien sind.«
Was ist nötig für diese neue Zusammenarbeit? Zu allererst Transparenz. Keine Vorabsprachen zwischen den Profis. Und: Eine kontinuierliche Reflexion. Jeder Schritt muss nachvollziehbar sein. Für alle. Vor allem für den Patienten.
Alle Seiten müssen den Anderen, die anderen wertschätzen und würdigen. Nur so entsteht Vertrauen. Und Beziehung. Das was verhandelt wird, das zum Therapieprojekt werden soll, darf nicht auf Kosten einer der Beteiligten gehen. Unterschiede (Haltungen, Sichtweisen, Handlungen) sind zuerst einmal zu akzeptieren. Die Frage, wer recht hat, ist unwichtig. Es geht um die Frage: Wie behandle ich abweichende Meinungen wertschätzend?
Hoffnung ist für die gemeinsame Arbeit etwas Wichtiges. Umgekehrt können bestimmte Diagnosen (die Krankheit festschreiben, als unveränderlich beschreiben) entmutigen, eine Gesundungsentwicklung verhindern. Und diese Hoffnung steigt immer dann besonders, wenn auf den Patienten Bezug genommen wird. Seine Fähigkeiten berücksichtigt werden. Und seine Wahrnehmung. Entscheidend ist nicht die objektive (und von Profis diagnostizierte) Belastung der Krankheit, sondern ihre subjektive Bewertung durch den Patienten. Wichtig ist nicht, was »wirklich stimmt«, sondern was dem Patienten hilft, ihm nützlich ist. Und so muss geredet werden. Die Frage, was hilfreich sein kann, sollte im Mittelpunkt stehen. Wenn das so ist, dann wird auch klar, dass Gesundheit eine soziale Konstruktion ist. Schon von Betrieb zu Betrieb kann das Verständnis von Gesundheit bzw. Arbeitsfähigkeit ganz unterschiedlich sein. Bedingt durch die Art der Tätigkeit etc.
Diese neue Praxis bedeutet Entlastung. Für die Hauärztin oder den Hausarzt, die nicht mehr ständig diagnostizieren und handeln müssen. Und neue Kenntnis. Für die Psychotherapeutin, den Psychotherapeuten, dass auch körperliche Symptome und deren Auswirkungen bedeutsam sind. »Beide lernen, wie wichtig es sein kann, einfach einmal zuzuhören.« (81) Schließlich haben die Patienten die Möglichkeit, »(entspannt) zuzuhören, wenn sich die Fachleute Gedanken machen und so vielleicht einmal eine andere Perspektive auf sich selber einzunehmen«. (81)

Was bringt diese neue Praxis?
»Ein frühzeitiges Hinausgehen über die rein somatischen Beschwerden, eine Art Mitreflektieren möglicher sozialer oder psychischer Komponenten bedeutet, die Person ... (frühzeitig) als Ganzes in den Blick zu nehmen.« (82)
Im Anhang werden zwei Fallbeispiele vorgestellt. Es wird noch einmal plastisch, welche Vorteile diese neue Praxis eröffnet. So konnte zum Beispiel beobachtet werden, dass die Anwesenheit aller Beteiligten es verhindert, allzu schnell in Schuldzuweisungen (z.B. gegenüber dem Abwesenden) zu verfallen. Das neue Modell ist zudem auch Kosten ersparend, was abschließend mit Daten und Diagrammen dokumentiert wird. In diesen Tagen ein nicht ganz Unwichtiges Argument (gegenüber den Kostenträgern).
Ein Buch also über das Verstehen. Und über die Anordnung, in der man spricht.
Man denkt beim Lesen: Was für eine Idee, was für ein Buch. So nah an dem, was man sich wünscht. Und so fern von dem, was Alltag ist, wenn man heute in Deutschland zum Arzt geht. Ein Buch, das Vorschläge macht, die man noch nicht kennt, die trotzdem einleuchtend sind. Vielleicht muss man – egal ob Arzt oder Psychologe oder Patient – ein bisschen über den eigenen Schatten springen. Gewohnte Sichtweisen beiseitelegen. Es wird sich lohnen.“ Jürgen Blume, Brückenschlag, Zeitschrift für Sozialpsychiatrie

“In dem Buch wird ein Modell des gleichberechtigten Zusammenwirkens von Ärztinnen und Ärzten einerseits und Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten andererseits beschrieben.
Interessant fanden wir dabei, dass aus einer systemischen Perspektive die Ressourcen des Patienten (oder wie im Buch ‘Klienten und Kunden’) aktiv genutz werden.
Dieser für die Praxis sehr relevante Ansatz wird durch die am Ende des Buches dargestellten Fallvignetten anschaulich verdeutlicht. Die Fragestellungen am Ende der Kapitel sind aus unserer Sicht sehr hilfreich zur Reflexion des eigenen praktisch-klinischen Handelns.
Das Buch liefert einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Patientenversorgung - insbesondere im ambulanten Versorgungskontext.
Die Lektüre des Buchs war sehr anregend und ist für uns in Hinblick auf die Kommunikationsausbildung angehender Ärzte im Reformstudiengang sehr interessant.”
Dr. med. Kai P. Schnabel, Leiter des Trainingszentrums für Ärztliche Fertigkeiten, AG Reformstudiengang Medizin, Charité Berlin/ Dipl.-Psych. Rolf Kienle, Bereich Interaktion Kommunikation

“Erst wenn der Arzt mit seinem Latein am Ende ist, überweist er einen ‘schwierigen Patienten’ an einen Fachkollegen oder einen Psychotherapeuten – so sieht die gängige Praxis in unserem Gesundheitssystem aus.
Dass es auch anders gehen kann, beweist der Psychotherapeut Jürgen Hargens mit seinem Büchlein, in dem er gemeinsam mit dem Medizinerpaar Bengta und Ernst Hansen-Magnusson ein seit 1997 erfolgreich arbeitendes Modellprojekt skizziert.
Es wird erläutert, warum die Kooperation von Medizinern und Psychotherapeuten notwendig ist und wie diese konkret aussehen kann – etwa in Form gemeinsamer Hausbesuche.
Die Autoren beschreiben auch, wie die Zusammenarbeit ‘zum Wohle des Patienten’ durch unterschiedliche Denksysteme, Sprachen und Arbeitsansätze erschwert wird. Sie rütteln an Strukturen, stellen Gewohnheiten und Denkmuster infrage – und zeigen abschließend die kostensparenden Effekte ihres Modells auf.” Psychologie heute

„ ‚Wie kann es gelingen, die Erwartungen und Ziele, die Hoffnungen und Wünsche, die alle Beteiligten mitbringen, so zu koordinieren, dass dem „Wohle der PatientIn“ am besten gedient ist?’ ( S. 30)
Diese - im beschriebenen Kontext höchst ungewöhnliche - Frage könnte auch eine Überschrift für dieses Buch sein.
Fridebert Kröger charakterisiert in seinem Vorwort das deutsche Gesundheitssystem zutreffend als ‚ein hochdynamisches Feld, das gleichzeitig bemerkenswert veränderungsresistent ist und von allen Beteiligten ein Höchstmaß an Flexibilität und Leidensfähigkeit fordert’ (S. 7).
Doch Jürgen Hargens wäre nicht Jürgen Hargens, wenn er es dabei beließe. Flexibilität, Kooperation und die Erkundung von Lösungswegen sind seine Leidenschaften. Solchermaßen engagiert und beharrlich entwickelten er und seine kompetenten ärztlichen ‚Mitstreiter’ Bengta und Ernst Hansen-Magnusson (systemische) Wege einer Annäherung an das o.g. Ziel.
Das von den Autoren vorgestellte Modell besteht bereits seit 1997 und geht weit über die gängigen Zu- und Überweisungsmodalitäten zwischen Medizinern und Psychotherapeuten hinaus.
Schwerpunkt des Projektes ist, eine Kultur des Kooperierens zu etablieren. Dabei dient die unterschiedliche Bedeutungsgebung eines Symptoms aus sowohl der Perspektive des (Haus-)Arztes, als auch des Psychologen und des Patienten selbst dazu, hilfreiche Ideen zum Wohle des Patienten zu finden, statt Gegenstand konkurrierender Ansichten zu sein. So haben sich Hargens und das Ehepaar Hansen-Magnusson viele Gedanken darüber gemacht, welche Form einer einladenden Haltung dem gemeinsamen Gespräch förderlich ist. Als Grundregel gilt, dass alles, was die PatientIn betrifft, in ihrer Anwesenheit besprochen wird. In diesem ungewöhnlichen Rahmen wird erst die ÄrztIn befragt, was sie veranlasst hat, ein solches Treffen von PsychologIn, ÄrztIn und PatientIn vorzuschlagen. Danach gehen Fragen an die PatientIn, zu ihren Gedanken über das, was sie von der ÄrztIn gehört hat. Im Anschluss wird erkundet, was ein gutes Ergebnis dieses Treffens sein sollte.
Nicht nur beim Lesen, selbst noch beim Schreiben dieser Rezension bleibt bei mir das Gefühl dafür, wie ungewöhnlich und konstruktiv ver/störend die uns Systemikern wohlbekannten Aktionsweisen in diesem ärztlichen Kontext anmuten müssen.
Sämtliche Beteiligten stellt dieses Vorgehen vor die hohe Anforderung, alles zu erörtern, was nützlich sein könnte und dabei vielfältige Experten- und (kundige) Laienmeinungen respektvoll und wertschätzend miteinander zu verzahnen.
Ich wünsche den AutorInnen, dass sie am Ball bleiben für ein Experiment, das unbedingt nachahmens- und vervielfältigenswert ist.“ Elizabeth Kandziora, Psychotherapie im Dialog

„Dass Körper und Psyche miteinander verwachsen sind, ist wohl schon länger bekannt als der Begriff Psychosomatik gebräuchlich ist. Aber was bedeutet das eigentlich? In der vorliegenden Monographie illustrieren die Verfasser im Rahmen allgemeinärztlicher Praxiserfahrungen, wie psychotherapeutisches und somatisches Verständnis des Leidens zu integrierter und damit effektiverer Behandlung führen kann. Obwohl konzeptionelle Grundlagen und gesundheitspolitische Konsequenzen angesprochen werden, verliert man beim Lesen nie den Bezug zur klinischen Praxis.
Psychotherapie und Medizin liest sich gut und bildet gleichzeitig weiter – man wünschte sich, alle medizinischen Lehrbücher wären so anregend geschrieben! “ Ole J. Thienhaus, MD, MBA, FACPsych, Professor der Psychiatrie, Leiter der Abteilung für Psychiatrie an der University of Nevada School of Medicine, Las Vegas, Nevada, USA

„Dieses Buch war überfällig! Macht es doch Mut: es zeigt nicht nur, dass Zusammenarbeit von Mediziner und Psychotherapeut notwendig, sinnvoll und möglich ist, sondern auch, wie dies geschieht. Wissenschaftlich fundiert wird die ‚Behandler-Klient’-Beziehung analysiert, für den/die AnwenderIn gibt es hilfreiche Fragen zur Selbstreflexion und anhand der ausführlichen Darstellung der Zusammenarbeit lässt sich dies für die/den LeserIn in die Praxis umsetzen.
Ich wünsche diesem Buch eine große Leserschaft bei ÄrztInnen, PsychotherapeutInnen, Krankenkassenvertretern und PolitikerInnen.“ Juliane Dürkop, Dipl.-Psych., Psychol. Psychotherapeutin, Präsidentin – Psychotherapeutenkammer Schleswig-Holstein

„Das vorliegende Buch schließt nicht nur eine Lücke in der optimalen Behandlung von kranken Personen, als es die Kooperation von Ärzten und Psychotherapeuten erstmals in einer zugleich dichten als auch nachvollziehbaren Form beschreibt; dieses Buch weist uns auch auf die Zukunft eines integrativen Gesundheitswesens hin, in der nicht die Hierarchie zählt sondern das kooperative patientzentrierte Bemühen der unterschiedlichen Fachleute in einem jeweils individuellen Behandlungsnetzwerk. Ein interessantes und notwendiges Buch!“ Univ.Prof. Dr. Alfred Pritz, Rektor der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien

„Im Jahr 1997 begannen die AutorInnen ihr Projekt einer disziplinübergreifenden Zusammenarbeit als Psychotherapeut (Hargens) und Praktische ÄrtztInnen (B. und E. Hansen-Magnusson). Sie haben ihre Zusammenarbeit mittlerweile in einer Reihe von Zeitschriftenpublikationen beschrieben und fassen den vorläufigen Stand der Dinge in diesem Büchlein zusammen. Um es kurz zu machen: die AutorInnen vermitteln ein überzeugendes Bild der Möglichkeiten, die sich ergeben, wenn Fachleute über den Tellerrand ihrer eigenen und vorgegebenen Raster schauen und gemeinsam bereit sind, die „Dritten im Bunde“, die KlientInnen und PatientInnen einzuladen, mit ihnen gemeinsam aufzuspüren, was im gegebenen Fall hilfreich sein kann. Nicht mehr und nicht weniger: hilfreich sein kann. Die vorliegende Skizze des Projekts verdeutlicht, wie die AutorInnen ihre jeweiligen Blickwinkel konstruktivistisch mit Grund versehen und in der Praxis so anbieten, dass die PatientInnen sich als kundig angesprochen fühlen können und für diese Kundigkeit einen womöglich neuen oder passenderen Ausdruck finden können. Die eingestreuten Beispiele verdeutlichen, dass dies der Fall sein kann, manchmal auf verblüffend schnelle Weise, auch wenn die Grammatik dieser Veränderung nicht ausführlicher thematisiert wird. Davon, dass diese Art des Zusammenarbeitens, die die AutorInnen hier beschreiben, immer noch eine Ausnahme darstellt, zeugt sowohl das empathische und zustimmende Vorwort von Friedebert Kröger, wie auch der Umstand, dass bislang noch keine Resonanz auf die Anregung der AutorInnen folgte, eigene Erfahrungen mit einem solchen Vorgehen zur Verfügung zu stellen. So bleiben – hinsichtlich einer fachpolitischen Diskussion im Gesundheitswesen, insbesondere zu ökonomischen Konsequenzen – bislang nur kursorische und beispielhafte Eindrücke. Die AutorInnen stellen sie in diesem Büchlein noch einmal zur Verfügung, und sie klingen weiterhin ermutigend. Vielleicht lässt sich mit dem Medium des Buchs größere Resonanz erreichen. Es wäre nicht nur zu wünschen, sondern m.E. auch notwendig.“ Wolfgang Loth Bergisch Gladbach
Jürgen HARGENS, Jg. 47, Dipl.-Psychol., Psychol. Psychotherapeut, eigene Praxis seit 1979 (erst Flensburg, seit 1981 Meyn)

Bengta HANSEN-MAGNUSSON, Jg. 55, praktische Ärztin, seit 1986 Landarztpraxis in Wanderup

Ernst HANSEN-MAGNUSSON, Jg. 52, Dr. med., Arzt für Allgemeinmedizin, seit 1986 Land-arztpraxis in Wanderup
Cookies helfen uns dabei, unsere Inhalte mit bestmöglichem Komfort für Sie auf allen Endgeräten bereitzustellen. Darüberhinaus sind sie notwendig, Sie als Kunde in unserem Online-Shop einwandfrei Ihrem Warenkorb zuzuorden. Mit der Nutzung unserer Internetseite akzeptieren Sie das Anlegen von Cookies.   OK

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz
Für Autoren
Sie haben auch ein praxisbezogenes Manuskript geschrieben und denken an eine Veröffentlichung?

Dann bieten Sie es uns doch an unter: info@verlag-modernes-lernen.de

Wir prüfen gerne, ob daraus ein Buch werden kann.