Das Konzept RolyPoly bietet elf praxisnahe Module für Schule und Sozialpädagogik, welche die stress- und traumasensible Haltung lebendig vermitteln.
Jedes Modul enthält erprobte Lektionen, um Kinder und Jugendliche durch das Erleben des Sicheren Ortes, der aktiven Partizipation oder der Stressregulation selbst zu ermächtigen und sie in ihrer Entwicklung zu fördern sowie in ihrer Resilienz zu stärken. Das Wissen um Stressreaktionen und die Entdeckung des Guten Grundes helfen bei der Konfliktbewältigung und tragen zur Friedensarbeit bei.
Mit anregenden Arbeitsmaterialien forschen die Kinder und Jugendlichen zu sich und ihrer Gruppe.
Vertiefende Hintergrundinformationen und anschauliches Zusatzmaterial erweitern den Handlungsspielraum der Bezugspersonen. Die stress- und traumasensible Haltung entwickelt sich durch Reflexion und Ressourcennutzung. Die gesicherte Haltung eröffnet umfangreiche Handlungsmöglichkeiten. Dieser so entstandene Prozess ist eine große Entlastung.
Der achtsame Umgang der Lehrpersonen und Sozialpädagig:innen mit den eigenen Ressourcen ist entscheidend. Durch Selbstfürsorge und die Erkenntnisse aus den Hintergrundinformationen finden Fachpersonen eine nachhaltige Balance zwischen professioneller Distanz und sichernder Bindung. Diese tragfähige Beziehungsarbeit ermöglicht die wirksame Förderung und Unterstützung der Kinder und Jugendlichen. Die stress- und traumasensible Haltung schafft Sicherheit und Freude. Sie bewahrt die psychische Gesundheit – für alle.
„Mit dem Handbuch RolyPoly: Stress- und traumasensible Haltung für die Schule und Sozialpädagogik legen Cornelia Schmid und Rolf Vökt ein Werk vor, das nicht weniger ist als eine kleine Revolution im pädagogischen Alltag. Dieses Buch ist kein trockenes Fachmanual – es ist ein leidenschaftlicher, praxisnaher und zutiefst menschlicher Wegweiser für alle, die Kinder und Jugendliche wirklich erreichen wollen.
Schon nach wenigen Seiten wird klar: Hier geht es nicht um Methoden „von der Stange“, sondern um eine Haltung, die verändert – und zwar nachhaltig. Das Konzept RolyPoly entfaltet sich in elf klug aufgebauten Modulen, die Theorie und Praxis auf beeindruckende Weise verbinden. Jedes Modul wirkt wie ein eigenständiger Werkzeugkasten voller erprobter Lektionen, die sofort im Schul- oder sozialpädagogischen Alltag eingesetzt werden können.
Besonders faszinierend ist dabei der Fokus auf das: Kinder und Jugendliche begegnen dem „Sicheren Ort“, entdecken ihre Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung und lernen, ihre eigenen Stressreaktionen zu verstehen und zu regulieren. Das ist keine abstrakte Pädagogik – das ist gelebte Entwicklung.
Ein echtes Highlight der Lektüre ist der Ansatz des „Guten Grundes“. Die Idee, dass jedes Verhalten – so herausfordernd es auch erscheinen mag – einen sinnvollen Ursprung hat, verändert den Blick radikal. Plötzlich werden Konflikte nicht mehr als Störungen wahrgenommen, sondern als Chancen für Verständnis, Beziehung und Wachstum. Genau hier zeigt sich die enorme Stärke dieses Buches: Es schafft einen Perspektivwechsel, der tief wirkt und lange nachhallt.
Die praxisnahen Materialien laden Kinder und Jugendliche dazu ein, sich selbst und ihre Gruppe neu zu entdecken. Sie forschen, reflektieren und erleben sich als wirksam – ein unschätzbarer Beitrag zur Entwicklung von Resilienz und Selbstbewusstsein. Gleichzeitig profitieren Fachpersonen von fundierten Hintergrundinformationen und anschaulichem Zusatzmaterial, das den eigenen Handlungsspielraum deutlich erweitert.
Doch dieses Handbuch denkt weiter – und vor allem mit. Es richtet den Blick auch auf die Bedürfnisse der Lehrpersonen und Sozialpädagog:innen. Die Bedeutung von Selbstfürsorge, Reflexion und Ressourcennutzung wird nicht nur betont, sondern konkret greifbar gemacht. So entsteht eine wohltuende Balance zwischen professioneller Distanz und tragfähiger Bindung – ein Spagat, der im Alltag oft herausfordernd ist und hier endlich klar strukturiert wird.
Das vielleicht größte Geschenk dieses Buches ist jedoch das Gefühl von Entlastung. Die ‚gesicherte Haltung‘, die sich im Laufe der Arbeit mit RolyPoly entwickelt, eröffnet neue Handlungsmöglichkeiten und nimmt den Druck, in schwierigen Situationen ‚funktionieren‘ zu müssen. Stattdessen entsteht Sicherheit – und mit ihr wieder Freude an der Arbeit.
Fazit: Dieses Buch ist ein kraftvoller Impulsgeber für eine Pädagogik, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Es verbindet fachliche Tiefe mit praktischer Umsetzbarkeit und emotionaler Intelligenz auf höchstem Niveau. Die stress-und traumasensible Haltung, die hier vermittelt wird, schafft Räume von Sicherheit, Vertrauen und echter Entwicklung – für Kinder, Jugendliche und Fachpersonen gleichermaßen.“ – A. Berreßem (www.bibliomaniacs.de)
Cornelia Schmid arbeitete zunächst als Theatermalerin, bevor sie viele Jahre als Lehrerin auf der Primar- und Sekundarstufe tätig war. Durch ihre Ausbildung zur Traumapädagogin (DeGPT/BAG/UPK UNI Basel) setzt sie sich intensiv mit der stress- und traumasensiblen Haltung auseinander. Im Handbuch RolyPoly vereint sie ihre kreative und pädagogische Erfahrung mit ihrem fundierten Wissen der Traumapädagogik.
Rolf Vökt, seit Sommer 2020 pensioniert, ist Sozialpädagoge, Traumapädagoge (DeGPT/BAG/UPK UNI Basel), Psychosozialer Berater pca, NLP-Therapeut sowie Lehrperson für Autogenes Training. Er verfügt über eine langjährige Berufserfahrung mit psychisch stark belasteten und traumatisierten Kindern und Jugendlichen. Seit März 2024 ist er als Schulassistent in einer Primarschule tätig.
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