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Artikelinformationen


Zur Hilfe verdonnert
Zur Hilfe verdonnert
Mobile Familienarbeit im Auftrag der Kinder- und Jugendhilfe – ein systemischer Zugang

2025, 384 S., farbige Abb., Beigabe: weitere Praxisbeispiele als Download, Format 16x23 cm, Klappenbroschur

Verein RETTET DAS KIND NIEDERÖSTERREICH
ISBN: 978-3-8080-0975-8
Bestell-Nr.: 4376


29,95 EUR

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Wo Kinder gefährdet sind, bekommen Familien Veränderungsdruck.
Aber kann man Menschen durch Druck dazu bringen, sich zu ändern? Natürlich! Wer ein paarmal Strafe fürs flotte Durchfahren einer Wohnstraße bezahlen musste, wird sein Verhalten voraussichtlich ändern. Aber wie ist das mit Einstellungen, Haltungen? Da greifen Machtmittel zu kurz – es braucht auch vertrauensvolle Gespräche, Impulse und Experimentiermöglichkeiten …

Wie lässt sich das eine mit dem anderen konstruktiv verknüpfen?
Präzise und anschaulich werden in diesem Buch Modelle und Herangehensweisen vorgestellt, die in gut 30 Jahren der mobilen Familienarbeit entwickelt wurden. Dabei verbinden die Autor:innen ihre systemtherapeutische Kompetenz mit sozialarbeiterischen Zugängen zu einem reflektierten und transparenten Ansatz.
Ein 2. Teil bietet Fallanalysen von Kolleg:innen, die erfolgreich typische Problemstellungen bearbeiten konnten.

Aus dem Inhalt:
- High risk families? Eine Schublade – aber kein Lösungsansatz
- Kindeswohl – eine Definition für den Hausgebrauch
- Zu Gast in den Häusern – und in den Biographien
- Zweierlei Auftraggeber:innen – zweierlei Ziele?
- Den Zielrahmen liefert die KJH – das Zielbild die Familie
- Die umformulierte Sorge – den Handschuh wenden
- Die bindungstheoretische Frage
- Der Wandel vom Geduldet-Sein zum Hilfreich-Werden
- Wie komme ich durch die Mauer des Schweigens bei Gewalt?
- Scheinkooperation? Augenhöhe?
- Die Kunst des Hypothetisierens
- Der Mix aus Reden und Tun
„’Zur Hilfe verdonnert: Mobile Familienarbeit im Auftrag der Kinder- und Jugendhilfe – ein systemischer Zugang’ ist ein praxisnahes, tiefgründiges Fachbuch, das die komplexe Arbeit mit gefährdeten Familien in der Kinder- und Jugendhilfe detailliert beleuchtet. … Das Buch … hinterfragt kritisch die Vorstellung, dass Menschen durch Sanktionen oder Zwang ihre Einstellungen, Haltungen oder Beziehungsmuster nachhaltig ändern könnten. Stattdessen wird der Fokus auf vertrauensvolle Gespräche, Impulse und Handlungsmöglichkeiten gelegt, die Familien Raum für Entwicklung und Selbstverantwortung geben. Die Autor:innen zeigen auf, wie sich Kontrolle, Verantwortung und Motivation konstruktiv verbinden lassen, um nachhaltige Veränderungsprozesse zu ermöglichen. Im ersten Teil werden die theoretischen Grundlagen und die systemische Perspektive vorgestellt. … Die Autor:innen thematisieren die oft widersprüchlichen Erwartungen von Auftraggeber:innen – etwa Jugendämter oder andere Institutionen – und den Zielrahmen, den diese vorgeben, und stellen dem die Sichtweise der Familie und deren Zielbild gegenüber. Besonders eindrucksvoll ist die Darstellung der ,umformulierten Sorge’: eine Technik, die die Perspektive auf Konflikte verändert und neue Handlungsräume eröffnet. … Der zweite Teil des Buches ist besonders praxisnah: Fallanalysen von Kolleg:innen illustrieren die theoretischen Konzepte und zeigen, wie typische Problemstellungen erfolgreich bearbeitet werden können. … Die Stärke von ,Zur Hilfe verdonnert’ liegt in der Kombination von Reflexion, Theorie und Praxisbezug. Die Autor:innen teilen jahrzehntelange Erfahrung in der mobilen Familienarbeit, zeigen Chancen und Grenzen auf und vermitteln gleichzeitig ein humanistisches, systemisches Verständnis von Hilfe und Veränderung. Dabei bleibt das Buch klar strukturiert, nachvollziehbar und praxisorientiert – ein wertvolles Nachschlagewerk für Sozialarbeiter:innen, Psycholog:innen und alle, die in der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind.
Insgesamt ist das Werk ein inspirierender Leitfaden für den professionellen Umgang mit Familien in belasteten Lebenslagen. Es zeigt, wie systemische Kompetenz, Empathie, Kreativität und Fachwissen miteinander verbunden werden können, um Veränderungsprozesse zu begleiten, die wirklich greifen. Zur Hilfe verdonnert vermittelt nicht nur Methodenwissen, sondern auch Haltung, Reflexion und die Bedeutung von Augenhöhe, Vertrauen und handlungsorientierter Unterstützung – essenzielle Voraussetzungen für erfolgreiche Familienarbeit.“ – Andre Berreßem (www.bibliomaniacs.de)
Rettet das Kind Niederösterreich ist einer der größten privaten Partner der Kinder- und Jugendhilfe in Niederösterreich. Geleitet von der Idee, dass Kinder trotz belastender Erfahrungen glücklich sein und Wege in ein gelingendes Leben finden können, gibt der gemeinnützige Verein 170 Kindern und Jugendlichen ein Zuhause, unterstützt 600 Familien in schwierigen Lebenssituationen und begleitet 200 Jugendliche mobil. Mit Respekt und Zuversicht widmen sich 280 Mitarbeiter:innen an 20 Stand-orten ihren Aufgaben. www.rettet-das-kind-noe.at

Meinrad Winge, Mag. phil., Systemischer Psychotherapeut, arbeitet seit über 30 Jahren hauptberuflich mit Familien in der Sozialpädagogischen Familienhilfe des Vereins „Rettet das Kind“ in Niederösterreich. Neben dieser mobilen Arbeit ist er als Psychotherapeut in freier Praxis und als Honorarprofessor an der Fachhochschule St. Pölten im Studiengang Soziale Arbeit tätig. Meinrad Winge lebt mit seiner Familie in Wien.

Co-Autorin Susanne Glatzl-Pleesz, Mag. phil., Sonder- und Heilpädagogin, Systemische Psychotherapeutin, ist ebenso Jahrzehnte in der mobilen Familienarbeit tätig. In ihrer langen beruflichen Partnerschaft bei „Rettet das Kind“ haben die beiden Autor:innen weitere familienstärkende Projekte initiiert (z.B. erste Familienräte in Österreich, Mehrfamiliengruppen, ein Akutangebot für Familien in Krisen).
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