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Artikelinformationen


„Der Doktor hat gesagt, es ist psychosomatisch ...“
„Der Doktor hat gesagt, es ist psychosomatisch ...“
Kinderpsychosomatik für Eltern, Therapeuten und alle, die neugierig sind

2004, 136 S., Format DIN A5, fester Einband Ladenpreis aufgehoben – an Buchhandel nur ohne Rabatt

Zielgruppen: Kinder mit psychischen Störungen

Autor: Gitta Hauch
ISBN: 978-3-8080-0581-1
Bestell-Nr.: 4324

8,00 Euro / 13,00 CHF

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Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Essstörungen, Einnässen, Luftnot, Schwindel, Herzrasen, Verstopfung, Einkoten, Schlafstörungen, häufige Infektionen, Hauterkrankungen … In psychosomatischen Beschwerden und Erkrankungen begegnet uns die kreative Not-“Sprache” des Kindes.
In seinem Schmerz und durch seine Erkrankung teilt es uns mit, wie und wo es in seiner Entwicklung gehindert wurde oder wird. In dieser “Sprache” zeigt es uns, wo belastende Lebensumstände es darin einschränken, vertrauensvoll zu lieben, selbstständig zu werden, sich anderen gegenüber abgrenzen zu können, gesund, gefühlvoll, klug, stark, eigenwillig und phantasievoll zu sein.
Aber: Wie sehr hat sich unsere Diagnostik mit ihren angeblich objektiven Beurteilungskriterien und Testungen vom Kind (von den Menschen) und seinem seelischen Leiden entfernt?
Und (jenseits von Theorie- und Schulendiskussionen) wie oft heißt Therapie einfach nur Symptomfreiheit erzielen und anpassen?
Diagnostik kann Sinn-stiftend gestaltet werden und Therapie fröhlich, bunt und lebendig und zunächst immer “chaotisch”, da das Chaos der Beginn jeder neuen Ordnung ist. Intensive Sinnlichkeit, breite Wahrnehmung, Welt begreifen und mit dem ganzen Körper erfahren - und dann benennen dürfen, was sie spüren -, das hilft Kindern, ihren Träumen und Sehnsüchten zu lauschen, eingefahrene (schmerzhafte) Fühl- und Verhaltenswege zu verlassen und mit uns nach neuen Wegen zu suchen.
Eltern in dem, was sie in ihrer Geschichte erlebt haben und oft erleiden mussten, zu sehen, anzuerkennen, zu unterstützen und, vor allem, zu ent-schulden, ist in diesem Ansatz ein Schlüssel zur Gesundung des Kindes und der Familie.
So wird psychosomatische Therapie zu einem spannenden Abschnitt auf dem Lebensweg von Kindern und Eltern (und Therapeuten), voller Kreativität, Chancen und Neuanfänge.
Das Buch will neue Wege des Miteinanders zwischen Kind, Eltern und “Experten” aufzeigen und vermittelt dieses Anliegen durch eine anregende dreiteilige Schreibweise:
Eine fiktive Mutter und - etwas später - ein ebenso nicht wirklich existierender Vater thematisieren die Fragen und Gedanken zur “Psychosomatik” aus elterlicher Sicht. Der darauf bezogene klinisch-theoretische Hintergrund verzichtet auf die oft abschreckende Sprache der “Experten”. Viele Fallbeispiele verdeutlichen und bringen diagnostische und therapeutische Abläufe nahe an den Leser.


Inhalt
Vorwort
”Der Doktor hat gesagt, es ist psychosomatisch …”
Neun Monate Vorfreude – und manchmal Angst
Geburt – die Wege trennen sich, ein Band bleibt
Das erste Jahr – (auch) die Seele lernt das Sprechen
Fühlen und Gefühle – wie die Mutter so das Kind
Zu viel Anspannung macht krank
”Gemeinsam” ist das Zauberwort
Wenn die Seele nicht sprechen darf, spricht der Körper
Das zweite Lebensjahr – ein bisschen Trennung
und Abstand muss sein!
Das ”Ich selber” und die Wut – die Selbstständigkeits-
und Aggressionsentwicklung
Fast immer beginnt es sehr früh – aber es gibt
auch ein Später
Diagnostik: Was ist es? Woher kommt es? Wie hängt alles zusammen?
Die Sprache des Körpers verstehen – Symptomdiagnose
Der innere Aufbau – Strukturdiagnose
Und wie geht es der Familie? – Systemdiagnose
Therapie
”Heilen” und nicht ”anpassen”!
”Dicht dran” sein – die Aufgabe des Therapeuten
Die Zusammenarbeit mit den Eltern
Väter und Therapie – schwer zusammenzubringen!?
Die Arbeit mit der Mutter – alles entscheidet sich
Der Therapieverlauf beim Kind
Die Wege der Heilung
”Von oben nach unten” oder: Erst einmal Stärke aufbauen!
Der ”kreative Raum” oder: der wortlose Entwurf
”Von unten nach oben” oder: wie Phönix aus der Asche
Die Heilung der frühen seelischen Wunde oder: Bindung erleben – Bindung erproben
Arbeit an ”Grenzen” und an ”Mauern”
”Ich kann! Lass mich!” – Selbstständigkeit und Aggression erproben
Von der Wahrnehmung zum Gefühl, zum Ausdruck, zum Handeln
Aus der Zweisamkeit in die Dreisamkeit, in die soziale Gemeinschaft
Spieglein, Spieglein … oder: Wie sich eine ”eigene” Persönlichkeit entwickelt
Die Verweigerung ”allmächtiger” Hilfe
Was so ein Gehirn alles kann! – Psychosomatik aus der Sicht der Hirnforscher
Die Quadratur des Kreises – psychosomatisch erkrankte Jugendliche
Die Grenzen der Therapie
Gedanken zum Abschluss

Vorwort
– Das Wort wird oft genug als Bedrohung empfunden, und manchen Eltern wäre eine handfeste medizinische Diagnose für die Beschwerden ihres Kindes lieber als diese Mitteilung. Eltern, die sich mit dieser Diagnose oder dem Hinweis konfrontiert sehen, sind zunächst einmal beunruhigt, oft haben sie Angst oder empfinden Schuldgefühle. Die Vorsilbe ”Psycho” ist mit Vorurteilen behaftet und suggeriert fälschlicherweise, dass das Kind ”im Kopf” irgendwie nicht ganz in Ordnung ist.
In diesem Buch habe ich mir das Ziel gesetzt, unter Verzicht auf die oft abschreckende Sprache der ”Experten”, das Entstehen und den Sinn von psychosomatischen Symptomen und Erkrankungen zu beleuchten. Ich möchte das diagnostische Vorgehen durchsichtig und die Maßnahmen der Therapie nachvollziehbar machen.
Relativ gesicherte ”Marksteine” – wie die neuesten Erkenntnisse der Entwicklungspsychologie, -biologie und der Hirnforschung – stützen die Aussagen dieses Buches, und sie verknüpfen es mit denen anderer Praktiker und Theoretiker. Aber natürlich bestimmt mein beruflicher und persönlicher Werdegang meine Sicht- und Arbeitsweise.
Ich lasse ein fiktives Elternpaar zu Wort kommen, – das heißt, zunächst nur die Mutter, die dem Vater etwas berichtet. Im realen Leben treten die Väter in Diagnostik und Therapie ihrer psychosomatisch erkrankten Kinder zumeist etwas später und etwas zögerlicher in Erscheinung als die Mütter. Und so müssen sie sich auch in diesem Buch ein wenig gedulden, bevor sie in ihrem Beitrag und in ihrer Bedeutung gewürdigt werden. Die wenigen ”Ausnahmeväter” werden mir mein Vorgehen verzeihen!
Die fiktive Mutter – und später auch der Vater – thematisieren die Fragen und Gedanken zur ”Psychosomatik” aus elterlicher Sicht. Der klinisch-theoretische Hintergrund ist jeweils darauf bezogen, aber deutlich abgesetzt, so dass Leserinnen und Leser ihn nach Belieben überspringen können, ohne den Faden des Buches zu verlieren. Verdeutlichend sind immer wieder Fallbeispiele eingefügt.
Eltern können aus diesem Buch die Fragen mitnehmen, die sie bei Ärzten und Therapeuten stellen wollen und sollten. Sie und andere Neugierige werden sich während des Lesens wahrscheinlich berührt und verwirrt fühlen, oder sie werden staunen …
"Dies Büchlein ist ein MUSS für jede Praxis sowohl von Kinderärzten als auch von Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten und gehört in die Hand von Fachleuten und betroffenen Eltern. Es füllt eine Lücke in der entsprechenden Literatur. Der Autorin gelingt die anschauliche Vermittlung zwischen Fach- und Laiensprache. Dies ist gleichermaßen für Fachleute wie Laien fruchtbar und baut Brücken der Verständigung. Die spezielle integrativ-therapeutische und multimodale Herangehensweise wird durch zahlreiche Therapiebeispiele mit Kindern und Jugendlichen belegt; dabei hilft die Verwendung von Medien und Materialien aus dem kreativen, spielerischen und das Spüren fördernden sensumotorischen Bereich, die Defizite der frühen Kindheit, in Zusammenarbeit mit (möglichst) beiden Eltern zu bearbeiten. All dies macht das Buch zu einem unverzichtbaren Ratgeber.
Mehr Bilder/Fotos aus dem reichen Erfahrungsschatz der Therapeutin wären wünschenswert gewesen, hätten aber den Rahmen des kleinen handlichen Buches gesprengt. So bleibt auf eine weitere Veröffentlichung zu hoffen." Dr. Gabriele Ramin, Hamburg

"Dieses Buch sollte eine Pflichtlektüre für alle (sozial)pädagogischen, therapeutischen und medizinischen Fachkräfte - ebenso wie für interessierte Eltern - sein. Es ist wegweisend in der zur Zeit immer noch nahezu völlig funktionalisierten Betrachtung psychosomatischer Irritationen bei Kindern und Jugendlichen." Dr. Armin Krenz

“Sehr einfache, transparente Darstellung von Psychotherapie. Insbesondere die Fallbeispiele machen mit ihrer Anordnung und Auswahl das Buch sehr lebendig. Hervorragend!!!” Paul-Gerhardt-Stift, Bibliothek

"Insgesamt eine sehr lohnende Lektüre für alle, die mit Kindern und Jugendlichen aller Altersstufen zu tun haben, und die 'Sprache' ihrer Symptome deutlicher verstehen möchten.
Sowohl Eltern als auch pädagogische, pflegerische und therapeutische
Fachkräfte werden die Facettenvielfalt kindlicher 'Sprache' neu kennen lernen und sich als Mitverantwortliche am Genesungsprozess für ihren Bereich weiterreichende Unterstützung holen können." Detlef Rüsch, amazon

“Sehr lebendig geschrieben; zeugt von der Liebe der Therapeutin zu ihren Patienten und ihrem Respekt und der Achtung den betroffenen Familien gegenüber. Therapie ist keine Geheimsache sondern mitteilbare Beziehung, nachvollziehbar erzählt in vielen Beispielen.” Dr. Freifrau v. Stauffenberg, Frankfurt
Leseprobe 1
          
  Leseprobe 1

  Inhaltsverzeichnis

  Vorwort

Gitta Hauch, Jahrgang 1953, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Dipl.-Sozialpädagogin. Erstausbildung in Ergotherapie; Bobaththerapeutin, Weiterbildung in Sensorischer Integrationstherapie. Studium der Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt Systemische Familientherapie. Ausbildung in Integrativer Therapie (FPI), EMDR-/Traumatherapeutin. Leitung des Bereichs Kinder- und Jugendlichenpsychosomatik am St.-Vincenz-Hospital, Coesfeld. Weiterer Schwerpunkt: Beratung und Therapie früher Mutter-Kind-Beziehungen.
kinder-psychosomatik@krankenhaus-coesfeId .de
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