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verlag modernes lernen Borgmann GmbH & Co. KG

Artikelinformationen


Der verbale Dialog
Der verbale Dialog
Für Begleiter von Schwerkranken, Schlaganfall-, Komapatienten und Demenz-Betroffenen
mit Anregungen zur kreativen Gesprächsgestaltung


2005, 416 S., farbige Abb., Format 16x23cm, fester Einband
Ladenpreis aufgehoben – an Buchhandel nur ohne Rabatt

Zielgruppen: alle Altersgruppen

Carola Otterstedt
ISBN: 978-3-8080-0570-5
Bestell-Nr.: 1928


13,00 Euro / 20,00 CHF

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Welche Gesprächsformen benötigt ein Schlaganfallpatient? Wie kommuniziert man mit einem Komapatienten? Wie kann man mit Demenz-Betroffenen reden? Fragen, die nicht nur Angehörige sich stellen. Professionelle Begleiter, wie Ärzte, Therapeuten und Pfleger, aber auch Seelsorger und Hospizhelfer, werden in ihrem beruflichen Alltag oft mit einer sprachlichen Verunsicherung und Ohnmacht konfrontiert.

Carola Otterstedt hat bereits mehrere Fachartikel und Bücher zu Themen der Kranken- und Sterbebegleitung sowie zur Abschiedsgestaltung veröffentlicht. Wissenschaftliche Studien bilden die Grundlage ihrer schriftstellerischen Arbeit, die immer die Absicht einer praxisorientierten, sinnvollen, einfühlsamen und dialogischen Begleitung von Kranken und Sterbenden verfolgt.

Das Buch "Der verbale Dialog” (Fortsetzung des ersten Bandes "Der nonverbale Dialog”, Bestell-Nr. 1927) bietet Kranken- und Sterbebegleitern neben alltagsrealistischen Informationen (u.a. zur Schmerztherapie, zum Betreuungsrecht oder zur Hospiz-Idee) auch Informationen, wie man Bedürfnis, Bedarf und Wünsche der Betroffenen und – ganz wichtig – auch der Begleiter ermitteln kann. Anregungen zu einer persönlichkeitsorientierten Unterstützung der Körperpflege sowie Beispiele von sinnesorientiertem und dialogischem Handeln führen einfühlsam zu dem zentralen Kapitel dieses Buches, das durch seine zahlreichen kreativen Anregungen der Gesprächsgestaltung die gemeinsame Begegnung zwischen Begleiter und Betroffenen – trotz Krankheit und Behinderung – phantasievoll anregen möchte.

Carola Otterstedt präsentiert den verbalen Dialog nicht losgelöst vom gelebten Alltag. Visuell dargestellte Abschiedserfahrungen (Studie) und Chancen eines gelungenen Arzt-Patienten-Dialogs sind ebenso alltagsrelevant, wie das fachlich interessante und menschlich berührende Gespräch mit der Neuropsychologin Dr. Stefanie Böttger zur Kommunikation mit Schwerkranken in der Klinik.

Das Schweigen im Dialog, Fragen nach dem Sterben und dem Umgang mit Schuldgefühlen werden einfühlsam erörtert. Carola Otterstedt scheut sich nicht, auch hier kreative Modelle anzuregen, immer mit dem Hinweis, dass jeder Mensch seinen ganz eigenen Weg suchen wird. Diese Suche zu unterstützen, auf dem Weg zu begleiten, da zu sein, dies sei die eigentliche Aufgabe eines Kranken- und Sterbebegleiters. Für die Autorin ist die einfühlsame dialogische Begleitung ein Zeichen des Respekts gegenüber dem Patienten, der trotz schwerer Erkrankung, trotz Schlaganfall, Koma oder Demenz, vor allem durch den Dialog Mensch bleibt.
“Ich wende das Buch in der Alten- und Behindertenhilfe an, weil so viele kreative Ideen zur Gesprächsführung kaum anderswo zu finden sind.” Marion Jettenberger, amazon.de

“Kann der Komapatient mich verstehen? Wie spreche ich mit einem Demenz-Betroffenen? Welche körpersprachlichen Zeichen sind für den Dialog mit einem Patienten wichtig? In ihren Büchern zeigt Otterstedt, welche Möglichkeiten und Wege bestehen, den Patienten im Dialog zu begleiten.” Wachkoma und danach

"Einschätzung und Fazit
Die Stärke des Buches ist die Fülle der Anregungen zur Gestaltung der Begleitung von kranken, behinderten und sterbenden Menschen. Hier kommt die offensichtliche breite Erfahrung der Autorin in der Fortbildung zum Tragen.
Diese Stärke ist zugleich die Schwäche des Buches. Es fehlt ein spezifischer Bezug auf bestimmte Gruppen, die in diesem Erfahrungs- und Arbeitsfeld professionell, ehrenamtlich oder als Angehörige tätig sind. Entsprechend gering ist der Bezug des Buches z.B. auf den jeweiligen innerprofessionellen Fachdiskurs.
Es gibt eben doch außer vielen Gemeinsamkeiten signifikante Unterschiede in der Aufgabe, der Zielsetzung und der Methodik von Dialogen, die Ärzte, Pflegende, Psychotherapeuten, Neuropsychologen, Seelsorger, Ergotherapeuten, Sozialarbeiter, ehrenamtliche Helfer etc. mit Patienten führen!
Mit dieser Einschränkung ist das Buch allen zu empfehlen, die beruflich, ehrenamtlich oder als Angehörige die Betroffenen begleiten." Prof. Dr.rer.medic. Christa Winter von Lersner, socialnet.de

“Pflegekräfte treffen in ihrem Beruf immer wieder auf Menschen in Konflikt- und Extremsituationen.
Das ganzheitliche Menschenbild verlässt die rein organpathologische Sichtweise, ist Dialog im umfassenden Sinne.
Die Autorin schreibt über Begegnungen und Abschiede. Darüber, wie man mit dem ganzen Körper sprechen kann. Über die vielfältigen Möglichkeiten der Kommunikation mit Schwerkranken. Über Farben, Geräusche, Musik, Geselligkeit oder tiergestützte Therapie als kreative dialogische Gestaltungsmöglichkeit. Über den Umgang mit Schuld und Vergebung, über Loslassen und Gelöstsein.” Dieter Karotsch, Altenpflege

“Ergänzend zum nonverbalen Dialog ist diese Fortsetzung erschienen.
Auf bewährte ausführliche und anschauliche Weise werden verschiedene Dialogformen vorgestellt.
Ferner wie sich der Alltag der Kranken aktiv und sinnvoll gestalten lässt.
Großen Raum nehmen Anregungen für vielfältige Formen der Kommunikation ein, vom Gespräch über die Raumgestaltung bis hin zu Tierbesuchsdienst, Fantasiereise und Arbeit mit Geräuschen und Klängen.
Abschließend folgt ein Kapitel über das gemeinsame Abschiednehmen.
Wieder eine engagierte, sensible und fundierte Einführung mit vielen praktischen Hinweisen für den oben angegebenen Personenkreis.” ekz-Informationsdienst öffentlicher Bibliotheken

“Für viele Menschen stellt es ein großes Problem dar, mit schwerkranken Menschen über ihre Situation zu sprechen und angemessen zu reagieren.
Selbst Menschen, die täglich in ihrem Beruf als Arzt, Pfleger oder Therapeut tätig sind, sind häufig verunsichert.
Dieses Buch bietet eine Vielzahl von Anregungen zur kreativen Gesprächsgestaltung. Der Ansatz ist dialogorientiert. Dabei stellt die Autorin viele konkrete Situationen und mögliche Gesprächsreaktionen vor.
Sie spricht auch Tabuthemen an, wie z.B. Gestalten einer Verabschiedung vom Leben in den Tod.
Sehr empfehlenswert nicht nur für Kranken- und Sterbebegleiter, sondern vor allem auch für alle Auszubildenden in Pflegeberufen.” Arthur Thömmes, lehrerbibliothek.de
Leseprobe 1
          
  Leseprobe 1

  Leseprobe 2

  Inhaltsverzeichnis

  Vorwort

Dr. phil. Carola Otterstedt ist Geisteswissenschaftlerin und Verhaltensforscherin. Ihre langjährigen beruflichen Erfahrungen als Kranken- und Sterbebegleiterin hat sie in Büchern und Artikeln niedergeschrieben und beeinflussen auch ihre Arbeit im Rahmen der Tiergestützten Therapie. Anfang der 90er Jahre untersuchte sie im Rahmen einer interkulturellen Studie die verbalen und nonverbalen Ausdrucksformen des innerartlichen, bzw. zwischenartlichen Dialogs von Mensch und Tier. Die Themen Abschied und Abschiedgestaltung konnte sie bereits in ihrem Buch Abschied im Alltag ausführlich beschreiben. Auch ihre Bücher Leben gestalten bis zuletzt und Sterbenden Brücken bauen (beide vergriffen) beschrieben eine einfühlsame Begleitung von kranken, sterbenden und trauernden Menschen. Die Themen verbale und nonverbale Kommunikation fanden auch in Carola Otterstedts Büchern Tiere als therapeutische Begleiter (2001) und Menschen brauchen Tiere (2003) (Kosmos-Verlag) Beachtung. Carola Otterstedt arbeitet als freie Autorin und Dozentin im Rahmen der Kranken- und Sterbebegleitung, sowie der Tiergestützten Pädagogik & Therapie.
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