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Artikelinformationen


Was Kinderzeichnungen erzählen
Was Kinderzeichnungen erzählen
Kinder in ihrer Bildsprache verstehen

4., unveränderte Aufl. 2018, 192 S., Format DIN A5, br

Zielgruppen: Kindergarten, Grundschule (3-10 Jahre)

Autor: Armin Krenz
ISBN: 978-3-8080-0660-3
Bestell-Nr.: 1467

15,30 Euro / 24,80 CHF

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Kinderzeichnungen sind „Spiegelbilder der Seele“. Nichts entsteht zufällig, ohne Anlass und ohne Grund, wenn Kinder ihre Spuren auf ein Stück Papier bringen.
Tagtäglich sind sie vielfältigen Erlebnissen, Eindrücken und Erfahrungen ausgesetzt, mit denen sie sich auseinandersetzen (müssen). Glücksmomente und Hoffnungen, Enttäuschungen, Trauer, Ängste und Visionen bestimmen ihr Leben, und dabei suchen sie nicht nur im Spiel, in ihren Träumen, mit ihrer Sprache und durch ihr Verhalten nach Ausdrucksmöglichkeiten, sondern auch das Malen und Zeichnen hilft ihnen dabei, Erlebtes zu verarbeiten.
Eindruck sucht Ausdruck! Auf diese kurze Gleichung kann und muss das Malen und Zeichnen der Kinder gebracht werden. Wo Worte fehlen oder die kindliche Sprache nicht ausreicht, dort erzählen die Kinderzeichnungen wahre Lebensgeschichten. Kinder hinterlassen mit ihren Malutensilien „Spuren ihrer Seelenlandschaft“, die sich wie geschriebene Worte auf Papier niederschlagen.
Grundlage des Buches bilden einerseits ungezählte therapeutische Arbeitssitzungen mit Kindern und ihren Familien, andererseits viele Tausende von ausgewerteten Kinderzeichnungen. Während dieser wundervollen Arbeit konnten Gesetzmäßigkeiten und Schlussfolgerungen zum „Erzähl-wert“ von Kinderzeichnungen entdeckt und aufgestellt werden. Einige Erkenntnisse bestätigen und ergänzen bisher bekannte Ergebnisse, andere wiederum sind neu und teilweise bahnbrechend für diesen Bereich (z.B. die Entschlüsselung der 20 Grapheme).
Das Buch richtet sich in erster Linie an Erzieher/-innen und andere Fachkräfte, die täglich mit Kindern arbeiten. Gleichzeitig wendet sich das Buch aber auch an Eltern.
Es sei erlaubt, besonders dringlich darauf hinzuweisen, dass Kinderbilder immer als Gesamtwerk zu betrachten sind: Einzelaspekte dürfen daher nie aus einem Zusammenhang herausgerissen werden. Wer Kinderbilder auf diese Weise betrachtet, kommt dem Be-deutungs-wert langsam auf die Spur.
"Das Buch hat große praktische Relevanz für all jene, die mit Kindern zu tun haben, da es einen Zugang darstellt, durch den größeres Verständnis für Kinder und ihre Gefühle sowie Gedanken erreicht werden kann. Vor allem durch die Beispiele und die Deutung von abgebildeten Kinderzeichnungen wird die Vorgehensweise nachvollziehbar und der Einstieg leichter, selbst Kinderzeichnungen versuchsweise zu deuten. Damit könnte allerdings auch die Gefahr verbunden sein, Kinderzeichnungen auf unprofessionelle Art zu deuten und dadurch vielleicht sogar Schaden anzurichten.
Der Autor gibt an, dass die Grundlage für dieses Buch einerseits die Auswertung zahlreicher Kinderzeichnungen ist, andererseits die therapeutische Arbeit mit Kinder und ihren primären Bezugspersonen. Durch die Erforschung dieser Bereiche konnten Gesetzmäßigkeiten, hinsichtlich der Symbolik und des Erzählwerts (was Kinder durch eine bestimmte Zeichnung sagen wollen) festgestellt werden. Genauere Angaben zur Methodik und zum Forschungsdesign macht der Autor nicht, was jedoch auch nicht seine Intention zu sein scheint. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich finde, dass es einen wertvollen Beitrag für eine gesteigerte Sensibilität Kindern gegenüber leisten kann. Jedoch hatte ich den Eindruck, dass das Lesen von allein diesem Buch nicht ausreicht, um ihre Zeichnungen tatsächlich verstehen zu können." Sonja Vladar, Betrifft: Autismus

“Immer wieder wird darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, dass Kinderbilder stets als Gesamtwerk betrachtet werden müssen! Einzelheiten dürfen niemals aus dem Zusammenhang herausgerissen werden, da sonst die Bedeutung falsch ausgelegt werden könnte.
Und genau diese Aussage und die behutsame Auseinandersetzung mit dem nicht so einfachen Thema ‘Kinder in der Bildsprache verstehen’ machen das Buch für mich empfehlenswert.“ Vera Grandel, die kinderkrankenschwester

"Ich bin mir sicher, dass jeder von uns schon einmal eine Kinderzeichnung in den Händen gehalten, sie etwas ratlos betrachtet und sich gefragt hat, was das alles bedeuten soll. Herr Krenz gibt mit seinem Buch einen umfassenden Einblick in die Welt der Kinderzeichnungen. Er führt uns vor Augen, was Kinderzeichnungen sind: nämlich ein Spiegelbild der kindlichen Seele. Kinder stehen ständig unter Strom, d.h. in einem Spannungsfeld vielfältigster Eindrücke, die sie auf diese Weise zu verarbeiten suchen. Die Bilder haben also immer auch etwas mit dem Leben der Kinder zu tun.
Weiterhin erläutert der Verfasser den Zusammenhang zwischen der Körpermotorik und der Motorik beim Malen. Hierbei werden die verschiedenen Grundbewegungsarten wie gehen, stehen, rollen etc. 'übersetzt in die Malsprache' und mit Merkmalen versehen, die man beim Betrachten einer Zeichnung im Kopf haben sollte.
In einem nächsten Kapitel befasst sich Herr Krenz mit besonders "frühen" Werken der Kinder den Krickel Krackel oder Kritzelzeichnungen.
Ein gesondertes Kapitel ist der Dreidimensionalität der menschlichen Natur dem Denken, Fühlen und Handeln gewidmet. Hier hat der Autor kleine Übungen eingebaut, die der Leser leicht nachvollziehen kann.
Abschließend erhalten wir Hinweise darauf, wie wir als Erwachsene die Mal- und Zeichenfähigkeit der Kinder aufbauen und erhalten können. Mir persönlich erscheint dabei am wichtigsten der respektvolle und wertschätzende Umgang mit den Bildern der Kinder. Jedes Kind ist sehr gekränkt, wenn sein Bild in einer Tasche oder Schublade verschwindet, ohne eines Blickes gewürdigt worden zu sein.
Wer als Erwachsener Kinderbilder verstehen will, kommt diesem Wunsch wohl am nächsten, wenn er selbst wieder die Freude am Malen oder Zeichnen entwickelt.
Nach der Lektüre dieses Buches werde ich die nächste Kinderzeichnung ganz sicher mit anderen Augen sehen - im wahrsten Sinne des Wortes." Yvonne Jakob, ergoXchange
Leseprobe 1
          
  Leseprobe 1

  Inhaltsverzeichnis

  Vorwort

Armin Krenz, Jg. 1952, war von 1975-1979 in einer Erziehungs- und Eheberatungsstelle beschäftigt, hat dann 6 Jahre am Institut für berufsbegleitende Aus- und Fortbildung (IBAF) im DW Schleswig-Holstein als Fachbereichsleiter im FB Elementarpädagogik sowie als Fachschullehrkraft gearbeitet und war von 1985 bis 2013 als Wissenschaftsdozent mit dem Schwerpunkt „Qualität in der Elementarpädagogik“ am Institut für angewandte Psychologie und Pädagogik (IFAP) in Kiel tätig. Neben internationalen Lehr- und Forschungsaufträgen sowie Fort- und Weiterbildungsangeboten für pädagogische Fachkräfte, übernahm er zusätzlich von 2011-2015 eine Honorarprofessor für Entwicklungspsychologie und Elementarpädagogik in Bukarest. Seit 2013 hält er in besonderer Würdigung seiner fachlichen Lebensleistung als ernannter Prof. h.c. et Dr. h.c. durch das Ministerium für Bildung Gastvorlesungen zu Themen aus den Bereichen der Bildungs- und Bindungsforschung sowie der humanistisch geprägten Elementarpädagogik an der Psychologischen & Pädagogischen Fakultät der Staatl. Landesuniversität Moskau.
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