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Artikelinformationen


HOBS
HOBS
Handlungsorientierte Beratung für Schmerzpatienten

2008, 96 Seiten, farbige Abb., Beigabe: Formulare auf CD-ROM, Format DIN A4, verdeckte Ringbindung Ladenpreis aufgehoben – an Buchhandel nur ohne Rabatt

Zielgruppen: Jugendliche, Erwachsene, Senioren

Autor: Kristina Krohn / Heike Spiekermann
ISBN: 978-3-8080-0636-8
Bestell-Nr.: 1076

8,00 Euro / 13,00 CHF

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Schmerz ist das häufigste und unangenehmste Symptom von Krankheiten. Es begegnet Ergotherapeuten in ihrem Arbeitsalltag täglich. Jeder zehnte in Deutschland lebende Mensch ist in seinen Aktivitäten des täglichen Lebens aufgrund von chronischen Schmerzen beeinträchtigt. Ergotherapeuten verhelfen diesen Menschen mit ihrer Arbeit zu mehr Selbständigkeit und Lebensqualität. Jedoch ist es der Schmerz, der den Klienten bei der Erreichung seiner Therapieziele behindert. Besonders bei chronischen Schmerzen kann der Therapeut dem Klienten nicht zu Schmerzfreiheit verhelfen, da sich bereits ein Schmerzgedächtnis gebildet hat. Somit fühlen sich Klient und Therapeut dem Schmerz gegenüber machtlos und dies führt auf beiden Seiten zu Frustration.
Hier kann HOBS helfen!

HOBS ist ein klientenzentriertes Befundungs- und Beratungsprogramm für erwachsene Schmerzpatienten in allen Bereichen der Ergotherapie. Es dient dazu, das persönliche, multidimensionale Schmerzerleben und -verhalten zu erkennen und die Klienten auf dieser Grundlage individuell zu beraten.
Die Beratung hat das Ziel, der Entstehung von chronischen Schmerzen vorzubeugen und/oder bei bereits länger bestehenden Schmerzen durch einen bewussten Umgang mit den Schmerzen wieder eine größere Lebensqualität zu erreichen. Hierzu gibt HOBS Themen aus physiologischen, psychologischen und verhaltenstherapeutischen Bereichen vor, die je nach Bedarf gemeinsam mit dem Klienten erarbeitet werden. Zu den einzelnen Themen sollen Handlungsziele für die ergotherapeutische Behandlung festgehalten werden, um ein schmerzunabhängiges Verhalten zu fördern.
HOBS soll eine strukturierte Grundlage zur Beratung bieten, um dem multidimensionalen Phänomen Schmerz angemessen begegnen zu können.
“Mein Fazit: Das von den Autorinnen entwickelte Beratungssystem beleuchtet das komplexe und facettenreiche Thema Schmerz sehr umfassend. Man bekommt viele Anregungen, wo man in der Therapie ansetzen kann und welche Auswirkungen der Schmerz für die Patienten in ihrem individuellen Alltag hat. Durch die gut durchdachte Struktur lassen sich die Ergebnisse auch für andere Fachdisziplinen transparent darstellen und nachvollziehen.
Somit ist HOBS eine eindeutige Unterstützung und Empfehlung nicht nur für Ergotherapeuten, sondern für alle, die mit dem multidimensionalen Phänomen Schmerz arbeiten.” Gesa Thymm, praxis ergotherapie


„Dem Schmerz zu Leibe rücken • Schmerzpatienten stellen für Ergotherapeuten in vielerlei Hinsicht eine Herausforderung dar. Die Tatsache, dass der Schmerz eine subjektive Wahrnehmung ist und der Bezug zur anatomischen Struktur häufig unklar oder gar nicht nachzuvollziehen ist, macht es schwierig, wirksame therapeutische Interventionen auf der Ebene der Körperstrukturen zu finden. Hier verspricht das Buch, eine Lücke zu schließen, indem es dem Leser einen handlungsorientierten Ansatz anbietet. Gleichzeitig hebt es damit auch die Bedeutung der Ergotherapie in der Behandlung von Schmerzpatienten hervor.
Nach einer gut lesbaren Einführung folgt eine klar strukturierte Anleitung zur Schmerzberatung, die auch die Grenzen einer Beratung realistisch darstellt, zum Beispiel starke kognitive Beeinträchtigungen und akute psychische Störungen des Patienten. Bei Kindern ist die Beratung ebenfalls problematisch. Die Autorinnen differenzieren zwischen der Anwendung von HOBS im klinischen Bereich und der in der ambulanten Praxis für Ergotherapie. Das ist sehr hilfreich, denn während im klinischen Bereich das Schmerzmanagement in der Regel interdisziplinär erfolgt, steht die Ergotherapeutin in der Praxis häufig erst einmal alleine da. Kristina Krohn und Heike Spiekermann weisen deshalb mit Recht auf die Notwendigkeit einer interdisziplinären Vernetzung von Praxen in der entsprechenden Region hin.
Die Autorinnen gehen im ganzen Werk verantwortungsbewusst und sorgfältig mit der Thematik um. Dies zeigt sich bereits in der Anleitung, in der sie den Leser darauf aufmerksam machen, dass in der Beratung beim Patienten kritische Prozesse in Gang gesetzt werden können. Hier sollte die Therapeutin in der Lage sein, den Patienten aufzufangen, und ihn gegebenenfalls an entsprechendes Fachpersonal weiterleiten.
Der letzte Abschnitt des Buches widmet sich der Vorbereitung auf ein Beratungsgespräch. Er enthält neben wertvollen Aspekten des Schmerzmanagements auch eine fundierte und doch einfach gehaltene Grundlage für das Verständnis des Schmerzgeschehens.
Fazit: Eine wertvolle Ergänzung der vielen ‚Schmerzbücher’. Sie ist für Ergotherapeuten besonders geeignet, weil der handlungsorientierte Ansatz im Vordergrund steht.“ Thomas Bollinger Herzka, ergopraxis
Leseprobe 1
          
  Leseprobe 1

  Leseprobe 2

  Inhaltsverzeichnis

  Vorwort

Kristina Krohn (geb. Dahmen) wurde 1974 geboren und ist in Wesel, am Niederrhein aufgewachsen. Sie machte 1997 ihre Gesellenprüfung als Tischlerin in Trier und 2000 das Ergotherapieexamen in Hamburg. Sie arbeitete von 2000-2003 schwerpunktmäßig mit Klienten aus dem neurologisch-orthopädischen Bereich in einer Praxis für Ergotherapie bei Dortmund. 2002/2003 absolvierte sie berufsbegleitend ihr Bachelor-Studium in Heerlen/Niederlande. Seit März 2004 ist sie Dozentin an der mfn-Berufsfachschule für Ergotherapie in Hamburg mit den Unterrichtsfächern: motorisch-funktionelle, neurophysiologische Behandlungsverfahren und ergotherapeutische Medien und betreut Schüler/innen im Praktikum. Neben ihrer lehrenden Tätigkeit arbeitet sie als Therapeutin für eine ergotherapeutische Praxis.


Heike Spiekermann wurde 1975 geboren und ist in Bad Westernkotten, in NRW, aufgewachsen.
Nach dem Abitur und einem freiwilligen sozialen Jahr, begann sie 1996 ihre Ausbildung zur Ergotherapeutin an der Wannsee-Schule in Berlin und machte 1999 ihr Examen.
Sie arbeitete fast 3 Jahre im Unfallkrankenhaus Berlin/Marzahn in den Bereichen Orthopädie, Unfallchirurgie, Brandverletzte und Handchirurgie. 2002/2003 absolvierte sie das Bachelor-Studium an der Hogeschool Zuyd in Heerlen/Niederlande. Seit Herbst 2003 arbeitet sie in einer Praxis für Handtherapie in Berlin.
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