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verlag modernes lernen Borgmann GmbH & Co. KG

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Artikelinformationen


Von Goethe bis Guggenmos
Von Goethe bis Guggenmos
Kinder spielen mit Gedichten - Praxisbeispiele zur voraussetzungslosen gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe

2013, 92 S., farbige Abb., Format 16x23cm, Ringbindung Ladenpreis aufgehoben – an Buchhandel nur ohne Rabatt

Zielgruppen: Alter: 3-11

Autor: Carla Klimke / Klaudia König-Bullerjahn
ISBN: 978-3-8080-0703-7
Bestell-Nr.: 3851

8,00 Euro / 13,00 CHF

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Vorwort von Andreas Fröhlich

Lyrik in der schulischen Auseinandersetzung kann mehr sein als die Bestimmung der Reimformen, der Reimschemen, Metren und zentraler Stilmittel. Kinder, die keine oder nur geringe Zugänge über die o.g. Formen zu Gedichten finden können, haben dennoch die Möglichkeit, Lyrik als Bereicherung zu erleben.
Hier werden verschiedene Möglichkeiten der voraussetzungslosen Vermittlung von Gedichten aufgezeigt. Dabei ist nicht nur der Wortsinn, sondern auch der Wortklang entscheidend.

Alle im Projekt verwendeten Unterrichtsmaterialien und -methoden werden hier vorgestellt und sollen Ideengeber und Anregung für eine ähnliche Arbeitsweise sein. Die dargestellten Unterrichtseinheiten wurden in der Praxis erprobt, und die Reaktionen, Schwierigkeiten und Vorteile werden kurz zusammengefasst.

• 3. Platz Jugendkulturpreis NRW 2008
(1.3.2014) “... ein vielversprechender Auftakt für eine neue Buchreihe!” ntz, Basler Schulblatt

(1.3.2014) “Lyrik als Gegenstand einer Pädagogik und Praxis der Inklusion ist ein spannendes wie informatives Vorhaben. Die Autorinnen haben es gewagt: Ein ganzes Jahr haben elf Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf bzw. mit schweren Beeinträchtigungen sich unter Anleitung mit Lyrik beschäftigt und auf diese Weise sinnlich gestützte Erfahrungen mit Reim und Rhythmus, Wortklängen und Sprachmelodien, Inszenierungen und mit Körpersprache gemacht. Der Band, der die Reihe “Praxis Inklusion” im verlag modernes lernen eröffnet, geht von diesem Projekt aus. 15 Gedichte aus verschiedenen Epochen werden vorgestellt. Danach zeigen die Autorinnen die Ergebnisse ihres didaktischen Brainstormings und kommentieren Praxisideen bzw. Aktionen für Erkundungs- und Erfahrungssituationen rund um den lyrischen Text. Die Aktionen werden vorgestellt, zum Abschluss finden sich Hinweise auf die Reaktionen der Kinder.
Fazit: Die Autorinnen haben das Projekt im schulischen Rahmen erprobt, aber sowohl Texte als auch Praxisanregungen sind problemlos auf den Einsatz in Kindertageseinrichtungen und das vorschulische Lernen zu übertragen. Denn das Anliegen des Buches ist es, Gelingensbedingungen für eine ‘Voraussetzungslose Vermittlung von Gedichten’ in einer inklusionsorientierten Perspektive zu beschreiben. Diese geht von Klang- und Reimerfahrungen aus und stellt die Auseinandersetzung mit dem Inhalt anfangs zurück. Das Buch zeigt, wie ein Spagat zwischen Inklusion auf der einen und domänenspezifischen Inhalten auf der anderen Seite aussehen kann. Die Autorinnen zeigen, dass Lyrik nicht allein als Gegenstand vorwiegend kognitiver Auseinandersetzung zu sehen ist. Konzeption, Ansatz und Ergebnis können Mut machen, Inklusion als Chance zu verstehen und sich hierauf erkundend einzulassen.” Dieter Wrobel, kindergarten heute


(1.3.2014) “Malbuch war gestern. ‘Von Goethe bis Guggenmos” ist der erste Band einer neuen Reihe ‘Praxis Inklusion’ im verlag modernes lernen. Das Buch bietet nicht nur im Bereich Förderschule Handwerkszeug und Anregung, sich auf vielfältige Lern- und Vermittlungswege einzulassen. Vielmehr macht es Mut, unterschiedliche Lerngruppen zusammenzubringen und Projektergebnisse auch öffentlichkeitswirksam zu präsentieren.” B-Kids

(1.3.2014) “... bereichert unseren Schulalltag ungemein ... klasse Bücher mit tollen Ideen.” Leserstimme, KB-Schule

“Die Ideen, Anregungen, Methoden und Unterrichtsmaterialien zeigen, wie es gelingen kann, Kindern Gedichte als etwas Bereichnerndes zu vermitteln, auch wenn sie bisher keine oder nur geringe Zugänge zur Lyrik gefunden haben. Ein besonders auf die Arbeit mit heterogenen Lerngruppen bzw. auf Schüler mit hohem Unterstützungsbedarf oder mit Behinderungen ausgerichtetes Unterrichtsprojekt für Grund- und Förderschullehrer.” ekz-bibliotheksservice

"Dieses Buch ist der erste Band einer neue Reihe im verlag modernes lernen, der das neue Konzept der Inklusion, also des gemeinsamen Lernens und Aufwachsen von behinderten und nichtbehinderten Kindern durch entsprechende Praxisbeispiele mit theoretischen Reflexionen begleiten soll.
Dabei wurde jedes einzelne Vorhaben, auch die hier vorgestellten Projekten mit Gedichten, in der Praxis erprobt und auch öffentlich präsentiert. Die Autoren schreiben stellvertretend für noch weitere Bücher die folgen werden: ‘Die Bücher stellen die jeweiligen Inhalte, Methoden und Medien, die schulische Auseinandersetzung und die individuellen Reaktionen der Kinder vor. Sie sind Handwerkszeug und sollen darüber hinaus Mut machen, sich auf vielfältige Lern- und Vermittlungswege einzulassen und eigene Ideen und Wege zu finden, wie Unterricht in heterogenen Lerngruppen für alle Beteiligten Freude und Erfolg bringen kann.’
Dieser Band berichtet von Projekten mit Lyrik, auf die auch Kinder mit schwersten Behinderungen und ohne erkennbares Sprachverständnis deutlich reagiert haben. Gedichte sind es ‘von Goethe bis Guggenmos’, die die beiden Pädagoginnen vor allem wegen ihrer Bilder und Metaphern, aber auch wegen der Wortklänge, der Rhythmen und der Sprechmelodien ausgewählt und entsprechend mit den Kindern inszeniert haben. Jede Arbeit mit einem Gedicht beginnt mit einem Brainstorming, die Materialien werden genannt und die Reaktionen der Schüler notiert.
Das Buch kann Lehrern Mut machen, für eigene Versuche in dieser Richtung." Winfried Stanzick, www.buechertreff.de

“Dieser erste Band aus der Reihe ‘Praxis Inklusion’ vermittelt vortrefflich, wie man Gedichte und Dichter/-innen selbst Kindern mit Behinderungen bzw. mit sehr schweren Beeinträchtigungen (oder wie auch immer man die Besonderheit und Einzigartigkeit zum Ausdruck bringen mag) nahe bringen kann.
Entstanden aus einem Projekt (ein Jahr lang setzten sich elf Schüler/-innen mit hohem Unterstützungsbedarf drei Stunden wöchentlich mit deutschsprachiger Lyrik auseinander!) zeigt das Buch auf, wie alltagsgestaltend Gedichtinhalte und das Leben von Schriftstellern/-innen für die Schüler/-innen bzw. mit ihnen aufbereitet werden können. Zwischen Goethe und Guggenmos gibt es noch eine Vielzahl an anderen Personen, die hier berücksichtigt werden, wie James Krüss, Friedl Hofbauer, Eduard Mörike, Hannah Hanisch, Hermann Hesse oder auch Heinrich (Friedrich Wilhelm Karl Philipp Georg Eduard) Seidel. Deren Gedichte werden vor allem hinsichtlich ihrer Bilder und Metaphern inszeniert mittels ihrer Wortklänge, ihres Rhythmus’ und ihrer Sprechmelodie.
Zu jedem Gedicht wird ein Brainstorming gemacht und dann die benötigten Materialien vorgestellt. Des Weiteren werden zu einzelnen Unterthemen aus einem Gedicht entsprechende Aktionen dargestellt.
Ausgesprochen ansprechend sind dann auch die Ideen zur gestalterischen Umsetzung und die Präsentation der ‘Ergebnisse und Reaktionen unserer Schülerinnen und Schüler’. Die jeweilige Persönlichkeit der jungen Menschen wird auch in den einzelnen farbigen Fotos sehr deutlich.
Den Abschluss des Projektes bildete eine Aufführung vor über 150 Zuschauern/-innen. Leider ist hiervon nichts in Bildern im Buch festgehalten.
Dafür aber lebt das Buch von der reichhaltigen Vorstellung der jungen Menschen, der Materialien und regt einfach zum Mit- bzw. Nachmachen an oder auch zum Weiterentwickeln. Dafür gibt das Literaturverzeichnis einige zusätzliche Möglichkeiten. ...
Mögen hier viele Menschen die reiche Welt der Lyrik entdecken können!” Detlef Rüsch, amazon.de

“Das Buch zeigt anhand von 16 Beispielen, auf welche Weise Gedichte für Kinder mit schweren Beeinträchtigungen sinnlich erfahrbar, sprachlich vernehmbar und spielerisch erlebbar erkundet und vermittelt werden können.
Mit Inklusion ist dabei weniger ein Unterricht gemeint, der Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung gleichermaßen entspricht; vielmehr geht es um ein Bildungsverständnis und entsprechende -angebote, die darauf ausgerichtet sind, auch und gerade Kinder ‘mit sehr schweren Beeinträchtigungen mit hereinzunehmen in unser Leben, in unser kulturelles Erbe’, wie Andreas Fröhlich im Vorwort festhält; Bildung ist so gesehen nichts anderes als ‘Partizipation am kulturellen Erbe’.
Was dies im Einzelnen für den Umgang mit Lyrik bedeutet und auf welche Weise mit Gedichten gespielt und gelernt werden kann, zeigen die Autorinnen ganz konkret und gut erprobt, anregend, abwechslungsreich und überzeugend: Ein vielversprechender Auftakt für eine neue Buchreihe!” Prof. Dr. Johannes Gruntz-Stoll, Basel
Leseprobe 1
        
  Leseprobe 1

  Inhaltsverzeichnis

  Vorwort

Carla Klimke ist Sonderschullehrerin an der Oberlinschule (Förderschule mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung) und Fachleiterin im Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung in Lüdenscheid.
Klaudia König-Bullerjahn ist Fachlehrerin an der Oberlinschule (Förderschule mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung).
Schwerpunkte ihrer Arbeit sind neben der Förderung schwerstbehinderter Schülerinnen und Schüler in Bildungsbezügen auch Konzepte auf dem Weg zur Inklusion. Durch eine Vielzahl von kulturellen Projekten - oft in Kooperation mit dem Theater Hagen - konnten sie Möglichkeiten zur Teilhabe und Mitgestaltung auf sehr unterschiedlichen Niveaustufen mit den Schülerinnen und Schülern verschiedener Schulformen erproben und kontinuierlich weiterentwickeln. Viele ihrer Projekte sind preisgekrönt.
Zu den Themen kulturelle Förderung und Inklusion haben sie Artikel in verschiedenen Fachzeitschriften veröffentlicht (u.a. vds Mitteilungen / Grundlegungen in der Geistigbehindertenpädagogik / Beiträge zum sonderpädagogischen Kongress 2010 / ISAAC Zeitschrift UK / Festschrift 10 Jahre lutzhagen).
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